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Ausbildungs- und Studienmesse in Petershagen

Premiere für Career Compass

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Beitrag: Premiere für Career Compass

Datum: 12.03.2018

Die Themen Ausbildung und Studium sind immer aktuell, jedes Jahr stehen junge Schulabgänger vor der Frage "Was mache zukünftig?". Nie war die Auswahl an Ausbildungen und Studiengängen so groß wie heute, doch die große Auswahl kann auch verwirren. Um Schüler über mögliche Berufszweige zu informieren gibt es Ausbildungsmessen, so auch am Wochenende in Petershagen. Sonst werden vielerorts eigene Studien- und Ausbildungsmessen veranstaltet, doch im Rahmen des Career Compass der Metropolregion Ost, bündelten Vertreter aus Märksich-Oderland, Ahrensfelde und Marzahn-Hellersdorf ihre Ressourcen. Mehr als hundert Unternehmen und weiterführende Schulen stellten zur "career compass Ausbildungs- und Studienmesse" ihr Angebot vor. Von Freitag bis Samstag konnten sich Schüler, Schulabgänger und andere Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten informieren, mit potentiellen Arbeitgebern ins erste Gespräch kommen und vielleicht sogar eine Bewerbung abgeben und ein weiteres persönliches Treffen vereinbaren. Am Stand des Energiedienstleisters EWE - wurde über die vielfältigen Angebote informiert, ob kaufmännische Arbeit oder doch eher der technische Bereich - verschiedene Interessen werden hier abgedeckt. Robert Kramer konnte besonders gut über die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik berichten, die er gerade im dritten Lehrjahr absolviert. Elektrische Anlagen, Regelungstechnik und ein wenig Programmieren und Handwerk gehören zu diesem Beruf. Sie sorgen dafür, dass alles läuft, was Strom braucht. Die vielfältigen Aufgaben gefallen auch dem Auszubildenden. Wer sich für diese dreieinhalb jährige Ausbildung interessiert, sollte handwerkliches Geschick und technisches Interesse mitbringen. Um die Ausbildung zur Fachkraft für Altenpflege geht es am Stand vom AWO Bezirksverband Brandenburg Ost. In dem abwechslungsreichen Berufsfeld geht es um die Pflege und Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen. Die 3-jährige Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen Teil in einer Altenpflegeschule und dem praktischen Teil in einer AWO Pflegeeinrichtung. Fachkräfte für Altenpflege tragen viel Verantwortung, sie müssen genau und sorgfältig arbeiten. Zukünftige Azubis sollten auf keinen Fall den Kontakt zu älteren und kranken Menschen scheuen. Wer sozial eingestellt ist und anderen helfen möchte, findet bei der AWO einen zukunftssicheren und abwechslungsreichen Beruf. Bei der beruflichen Schule vom Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungszentrum kurz FAW geht es um zum einen um den Beruf des staatlich geprüften Sozialassistenten. Dieser Beruf bildet oftmals die Grundlage einer weiterführenden Ausbildung in Richtung Pädagogik und Pflege, aber auch ohne eine weitere Ausbildung können Sozialassistenten eine unterstützende Tätigkeit in diesen Bereichen ausüben. Die berufliche Schule der FAW bildet auch staatlich anerkannte Erzieher aus. Dieser Beruf wird meist nur mit den kleinen Kindern in Verbindung gebracht, umfasst aber auch die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Für alle angehenden Erzieher bietet die FAW auch zwei Spezialisierungen an. Die Ausbildungs- und Studienmesse "career compass" wurde insgesamt gut angenommen. Etwa 2000 Besucher kamen am Freitag und Samstag in die Petershagener Giebelseehalle.

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