Nachrichten

Zwei städtebauliche Beschlüsse in Wriezen

Förderkulisse bestimmt

Datum: 29.03.2018

Wriezen (ma). Beharrliche Nachfragen von Jutta Werbelow (SPD) führten dazu, dass Bürgermeister Karsten Ilm (CDU) zwei Beschlussvorlagen der Stadtverordnetenversammlung (SVV) am Donnerstag letzter Woche erklärte. Das kam sicher allen Anwesenden zugute, denn die Materie ist nicht einfach zu überschauen. Zum einen ging es um die Förderung durch das Bund-Länder-Programm „Kleine Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ (KLS) für den Mittelbereich Bad Freienwalde und zudem um die Teilfortschreibung der Städtebaulichen Zielplanung für diesen Bereich. Bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister von Wriezen, war es die Aufgabe von Karsten Ilm als Bauamtsleiter, solche Programme mit Leben zu erfüllen. Somit kamen seine Erläuterungen in der SVV aus erster Hand. Der Mittelbereich besteht aus den Städten Bad Freienwalde und Wriezen sowie den Ämtern Falkenberg-Höhe und Barnim- Oderbruch. Bad Freienwalde wirkt hier federführend. Da Wriezen mit Städtebaufördermitteln unterstützt wird, muss ein Fördergebiet festgelegt werden, in dem die Gelder verwendet werden können. Diese Förderkulisse umfasst die Einrichtung der Barrierefreiheit im Rathaus Wriezen, den Schulcampus „Salvador Allende“, das CVJM-Jugendhaus und den Ersatzneubau der Kita Lüdersdorf. Zweiter Beschluss war die Teilfortschreibung und Qualifi zierung der städtebaulichen Zielplanung für das KLS-Programm. Es wurde in den Jahren 2011 bis 12 für den Mittelbereich als „Regionalentwicklungskonzept Mittelbereich“ erarbeitet. Nun musste es als Arbeitsgrundlage erneuert und der Bewilligungsstelle eingereicht werden. Beide Beschlüsse sind die Voraussetzung, um weitere Fördermittel zu akquirieren, erklärte Karsten Ilm. Die Maßnahmen überschnitten sich zum Teil, seien aber erforderlich, um sämtliche Fördertöpfe zu nutzen. Trotz umfangreicher Erläuterungen blieb Jutta Werbelow skeptisch. Sie befürchtet, dass die dafür einzusetzenden Eigenmittel der Stadt andere Vorhaben, wie den Neubau eines Ferwehrdepots, beschneiden könnten. Karsten Ilm indes sieht diese Gefahr nicht. Beide Vorlagen wurden beschlossen.

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Nun offiziell

Seit vergangenen Montag ist es offiziell: Der Barnim hat ab dem 1. August einen neuen Landrat. In einem... [zum Beitrag]

Moralischen Anforderungen gerecht werden

Moralischen Anforderungen gerecht werden Gedenken an das gescheiterte Stauffenberg-Attentat mit... [zum Beitrag]

Fürstenwalder Stadtverordnete...

In der Fürstenwalder Verwaltungsspitze vollzieh sich derzeit ein personeller Umbruch. So wurde bereits im... [zum Beitrag]

Investitionen gegen Leerstand

Eberswalde (fw). Die Wohnungsbau- und Hausverwaltungs- GmbH (WHG) kann auf ein positives Jahr 2017... [zum Beitrag]

Der Barnim hat einen neuen Landrat

Landkreis Barnim (hs) Nach nur 15 Minuten war es dann auch offiziell: Der Barnim hat ab dem 1. August 2018... [zum Beitrag]

Umsetzung der Energiewende im Fokus

Bernau (jm). Zum Start der Energietour 2018 der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark- Barnim hat der... [zum Beitrag]

Für Bundeswehr und Vereine

Strausberg (cm/sd). Aktuell und in den kommenden Jahren wird die Bundeswehr an ihren Strausberger... [zum Beitrag]

Nun offiziell

Seit vergangenen Montag ist es offiziell: Der Barnim hat ab dem 1. August einen neuen Landrat. In einem... [zum Beitrag]

Der Klang der Stille

Bad Freienwalde (ma). Der Märkische Bergwanderpark ist eines der touristischen Projekte, mit dem die... [zum Beitrag]