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Frühjahrsputz auf der Radrennbahn der RSG „Sprinter“

Beim Bahnputz packen alle an

Datum: 05.04.2018
Rubrik: Vereinsleben

Fredersdorf-Vogelsdorf (sd). Im Frühjahr wird auch auf der Radrennbahn Fredersdorf-Vogelsdorf zum großen Reinemachen aufgerufen. Neben den heimischen „Sprintern" finden sich stets Vertreter befreundeter Radsportvereine, die fleißig mit anpacken.
Anlässlich einer DDR-Meisterschaft wurde die Radrennbahn in Fredersdorf 1956 eingeweiht. Seither ist das Gelände mit einer 333 Meter langen Innenbahn nicht nur Heimstätte für die Mitglieder der Radsportgruppe „Sprinter", sondern auch Trainingsplatz für Fahrer umliegender Vereine und Austragungsort für Kreiscuprennen und mehr. Schon ab neun Uhr waren erste Helfer vor Ort – los ging es offiziell um zehn Uhr. Rund 50 Aktive gingen mit Harke und Co. ans Werk.
Bereits am 9. Januar konnte das 20-jährige Vereinsbestehen gefeiert werden, doch eine größere Feier wird es erst im Sommer geben, wenn das Wetter besser ist. „Bis dahin haben wir noch einiges zu tun", so Mario Wirbeleit. Der sportliche Leiter und Mechaniker der „Sprinter" baut gerade neue Regale im Vereinsheim auf, um Ausrüstung und Material besser lagern zu können. Während er mit einigen anderen die Räume des Containerbaus säubert und herrichtet, schallt in einem Nebenzimmer aus einem Lautsprecher Musik über den Platz. So sollen die vielen Helfer an Rennbahn und Grünanlagen unterhalten werden. Dazu gehören vor allem Fahrer und ihre Eltern, aber auch Trainer, Betreuer und Förderer des Vereins. Vom 1. RSC Strausberg, Pneumant Fürstenwalde, bis MRC Berlin und SC Berlin sind viele gekommen.
„Im Grunde haben wir immer Saison, je nach Witterung fahren wir auf der Rennbahn, Straßen oder machen Übungen mit den Rollen oder Kraft- und Ausdauertraining", erklärt Wirbeleit. Der Platz werde über die Wintermonate kaum aufgesucht, sodass besonders nach den beiden Herbststürmen viel zu tun sei. „Hier sind die sportlichen Rahmenbedingungen ideal, weshalb auch befreundete Radrennfahrer gern vorbeikommen", berichtet Wirbeleit. „Zusammen bilden wir den Leistungsstützpunkt Strausberg-Fredersdorf", ergänzt Abteilsungsleiter Mathias Behr vom 1. RSC Strausberg. Organsiatorisch bestehe eine große Kooperation, besonders bei der Ausrichtung von Kreiscups und Landesmeisterschaften. Daher greift Behr gemeinsam mit zwölf weiteren Strausbergern zu Harke und Handschuhen, um Ordnung zu schaffen. Die gemeinsame Aufräumaktion erklären Fred Ruhe und Anja Lerahn. Ihre Kinder fahren beim SC und MRC Berlin. Das Velodrom und andere Radsportstätten seien oft ausgebucht, so dass der kurze Weg nach Fredersdorf ideal sei. Außerdem helfen sich alle Beteiligten so gegenseitig und geben den Verantwortlichen etwas zurück. Ursprünglich aus Fürstenwalde stammend, war der Radrennsport für Benjamin Walde Anknüpfungspunkt in der neuen Heimat. Mit seinem Bruder und Vater ging er auch dieses Jahr beim Laubharken zu Werke.
Erkennbare Schäden an der Bande machen nicht nur dem Vereinsvorsitzenden Andreas Wedler Sorgen. Auch der Belag der knapp neun Jahre alten Rennbahn muss mittelfristig saniert werden. Schon jetzt liefen diesbezüglich Gespräche mit Vertretern der Gemeindeverwaltung. „Wir wurden bislang vielfältig von Seiten der Gemeinde unterstütz, daher werden wir auch für künftige Maßnahmen sicherlich Lösungen finden", so Wedler. In diesem Jahr haben sich bereits ein paar Neuerungen angekündigt. So nutzen seit die Skater der „Märkischen Löwen" seit einiger Zeit den Innenbereich der Bahn. Eine Kooperation der Vereine, die noch weiter ausgebaut werden soll. Auch gibt es Überlegungen, ein Cross-Rennen im Herbst hier stattfinden zu lassen. Dazu seien jedoch noch umfassende Gespräche mit der Gemeindeverwaltung nötig. Gegebenenfalls verliefe die Strecke nur Abschnittsweise über die Radrennbahn und erstrecke sich vor allem im waldigen Gelände im Umfeld. Dazu seien jedoch noch weitere Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen, schränkt Wedler ein.

BU: Reges Treiben am Samstagvormittag: An vielen Stellen auf, an und um die Radrennbahn Fredersorf-Vogelsdorf waren fleißige Helfer bei der Arbeit.        Fotos: BAB/sd
 

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