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Prioritätenliste für 2019 und 2020 vorgeschlagen / Gemeinsame Linie entwickelt

Sonderausschuss Feuerwehr stellt Arbeit ein

Datum: 19.04.2018

Wriezen (ma). Der zeitweilige Sonderausschuss Feuerwehr der Stadtverordneten in Wriezen tagte am Dienstagabend vorläufi g zum letzten Mal. Der Ausschussvorsitzende, Werner Selle (FDP), hatte schon auf der vorangegangenen Sitzung am 17. März 2018 einen entsprechenden Vorschlag gemacht. Nun klärte das Gremium in seiner abschließenden Tagung das weitere Vorgehen, um die jahrelangen Versäumnisse aufzuarbeiten. „Alle strittigen Punkte sind abgearbeitet und damit die Aufgabe des Ausschusses erschöpft“, sagte Werner Selle. Weitere Themen die Feuerwehr betreffend sollen in den ständigen Fachausschüssen, dem Bauausschuss und dem GOSULT-Ausschuss, behandelt werden. Wenn es spezielle Fragen an den Stadtbrandmeister Thomas Keil gäbe, würde dieser eingeladen und hätte dann auch ein Rederecht. Bürgermeister Karsten Ilm (CDU) ergänzte: „Wir haben hier eine gemeinsame Linie entwickelt. Die Prioritätenliste ist soweit aufgestellt.“ Zudem gebe es verschiedene Ebenen, auf denen weiterhin zusammengearbeitet werden könne. Der Kontakt zwischen Stadtbrandmeister und ihm lasse sich kurzfristig herstellen. Nach ihren Eindrücken zur Arbeit des Ausschusses befragt, waren sich die Feuerwehrkameraden einig und lobten, dass ihre Vorschläge Aufnahme in die Prioritätenliste für 2019/20 fanden. Sie wünschen sich aber eine regelmäßige Refl exion zum Stand der Abarbeitung ihrer Vorschläge. Dem wurde von Seiten der Verwaltung und den Abgeordneten zugestimmt. In der Prioritätenliste ganz vorn an steht ein Feuerwehrgerätehaus mit einer vorläufi gen Kostenschätzung von 3,5 Millionen Euro und einem Eigenanteil der Stadt in Höhe von 875.000 Euro. Zum aktuellen Planungsstand gab es entgegen der Ankündigung keine Informationen. Auf Antrag des Bürgermeisters wurde dieser Tagesordnungspunkt in den nichtöffentlichen Teil der Sitzung verschoben. Es gehe um Vertragsangelegenheit war die Begründung. Dem Vernehmen nach ging es bereits um einen konkreten Standort. Eine weitere Position der Prioritätenliste ist die Beschaffung von zwei Fahrzeugen für die Ortswehren von Haselberg und Lüdersdorf. Dafür sind je 220.000 Euro eingeplant. In einer vorangegangenen Sitzung kam die Frage auf, ob die Fahrzeuge nicht auch geleast werden könnten. Die Bereichsleiterin des Bauund Ordnungsamtes in Wriezen, Michaela Hytra hatte entsprechende Nachforschungen unternommen und riet davon ab. Leasing sei immer teurer, die Fahrzeuge wären nicht förderfähig und auch die Kämmerin der Stadt befürchte negative Folgen für den Haushalt.

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