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Friedhofsmauer in Birkholz wieder komplett

Ein wahres Schmuckstück

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Beitrag: Ein wahres Schmuckstück

Datum: 07.05.2018
Rubrik: Gesellschaft

„So stellt man sich ein typisches märkisches Dorf vor“. Das sagte Bernaus Bürgermeister Andre Stahl, sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, bei seiner kurzen Ansprache zur Eröffnung der neuen Friedhofsmauer in Birkholz. Noch Ende vergangenen Jahres wurde mit der Instandsetzung des 24 Meter langen Mauerstücks begonnen. In den Wintermonaten mussten die Arbeiten unterbrochen werden, doch der Zeitplan wurde trotzdem eingehalten. Ortsvorsteher Dieter Geldschläger zeigte sich erleichtert, dass nun ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Dorfes geschafft ist. Die harmonische Atmosphäre während der Feierstunde an diesem sommerlichen Nachmittag ließ einen fast vergessen, dass im Vorfeld der Arbeiten an der Friedhofsmauer nicht immer eitel Sonnenschein herrschte. Die Arbeiten wurden durch die Baudenkmalpflege Katrin Piejde ausgeführt. Ortsvorsteher Dieter Geldschläger ist mit dem Endresultat sehr zufrieden. Der größte Brocken ist somit geschafft. Nun müssen lediglich kleinere Restarbeiten erledigt werden. Die Zusammenkunft diente auch dazu, der Evangelischen Kirchgemeinde die Mauer als Eigentümer offiziell zu übergeben. Als Vertreterin war Yvonne von Gemünden vom Kirchengemeinderat anwesend. Sie bezeichnete Mauer nach der Instandsetzung als „wahres Schmuckstück“ und verwies darauf, dass der Friedhof und die Kirche seit 752 Jahren ein wichtiger Bestandteil des Ortes sind. Noch vor der öffentlichen Einweihung pflanzte der Förderverein der Dorfkirche Birkholz einen Apfelbaum, der laut Geldschläger von der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal zur Verfügung gestellt wurde. Er soll an das Reformationsjubiläum im vergangenen Jahr erinnern und auch einen Zeitbezug in die heutige Zeit herstellen.

Bericht: Frank Wollgast
Kamera, Schnitt: Jan Mader

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