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Beim Feuer-Projekt lernen die Jüngsten den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Kerzen und Co.

Auch Kerzen brauchen Freunde und ein Zuhause

Datum: 09.05.2018
Rubrik: Gesellschaft

Herzfelde (sd). Feuer übt wohl auf Menschen jeden Alters eine ganz besondere Faszination aus. Um Unfälle aus Unachtsamkeit oder Neugier zu vermeiden, lernen schon die Vorschulkinder den richtigen Umgang mit Feuer.Dass es gar nicht so einfach ist, ein Streichholz anzuzünden und es am Brennen zu halten, lernten die Jungen und Mädchen der Herzfelder Kita „Zwergenschloss“ bereits am ersten Tag ihres Feuerprojekts. „Wir haben ein Streichholz angezündet und es weitergegeben. Wenn es zu heiß wurde oder von allein ausging, musste ein Neues angemacht werden“, berichten die Jungen und Mädchen aus der Projektgruppe. Natürlich lernten sie auch, wie das Feuer wieder gelöscht wird. Dass Kerzen ein Zuhause und Freunde brauchen, lernten die Vorschüler zwischen fünf und sechs Jahren am zweiten Tag. „Teelichter haben ihr eigenes Zuhause“, erklärten sie und zeigten die kleinen Metallbehälter hoch. Größere Kerzen brauchen einen eigenen Ständer, haben sie gelernt. Als „Freunde der Kerzen“ mussten die Kleinen auf ihre feurigen Begleiter aufpassen.„Prävention ist hier unser Hauptanliegen. Die Kinder lernen, wie Feuer entsteht und vor allem, wie es wieder gelöscht wird“, erklärte Erzieherin Claudia Matthes. Sie absolvierte eine spezielle Schulung und brachte den Jungen und Mädchen in der Projektarbeit nun allerlei Wissenswertes bei. Vor allem konnten die Kinder das Gehörte und Gezeigte auch selbst ausprobieren. Die einzelnen Projekttage bauten aufeinander auf und die Kinder konstruierten sogar einen hölzernen Vulkan, der am Ende der Projektarbeit entzündet wurde. „Zum Schluss können die Kinder draußen selbst ein Feuer entfachen, es nicht verlöschen lassen, ihren Eltern etwas über dem Feuer braten und anschließend wieder löschen“, so Claudia Matthes.
BU: Claudia Matthes (Zweite von links) bringt den Kindern den richtigen Umgang mit Feuer bei, um Unfälle aus Neugier und Unwissenheit zu vermeiden.                   Foto: BAB/sd

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