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Unbekannte machten zwei Tage Arbeit der NABU-Mitglieder zunichte

Fischzug endet ohne Fische

Datum: 09.05.2018
Rubrik: Gesellschaft

Neuenhagen (la). Das Ziel der Mitglieder der NABU-Ortsgruppe war es kürzlich, den „Hellpfuhl“ von nicht einheimischen Fischarten zu befreien.Der helle Morgen täuschte jedoch nicht über die schlechte Laune von Frank Ott hinweg: „Wir haben mit Hilfe der Angler des Anglerlandesverbands und Kreisvorstands von Märkisch-Oderland den ganzen Hellpfuhl leer gefischt. Dabei haben wir zwei gestrichene Kübel voll amerikanischen Sonnenbarsch gefangen. Die hatten wir dann in ein Hälternetz gesetzt, um sie heute den Interessierten zu präsentieren. Aber in der Nacht haben Unbekannte die Stangen aus dem Teichboden gezogen und so sind alle Sonnenbarsche wieder entkommen.“Zwei Tage Arbeit am Teich, wochenlange Vorbereitung durch das Einholen von Genehmigungen, Abstimmung mit den Anglern – alles umsonst, „weil sogenannte „Naturschützer“ etwas gegen unsere Aktion hatten“, macht Frank Ott seinem Ärger Luft.Der schöne, schillernde amerikanische Sonnenbarsch ist ein Raubfisch, was einige Aquariumbesitzer offensichtlich zu spät bemerken und ihn dann aussetzen. So eben auch im „Hellpfuhl“ geschehen. „Dieser Fisch betreibt Brutpflege und schützt seine Jungen. Er holt sich Froschlaich und frisst Kleintiere“, berichtet Ott. Während die zahlreichen Interessierten Frank Ott zuhören, fischt Gabriele Niether mit einer Senke im Pfuhl. Jedes Mal hebt sie einige, nicht sehr große Exemplare des Sonnenbarschs aus dem Wasser.Aufgrund fehlender Fressfeinde neige dieser zu Massenvermehrung und Kümmerwuchs. Kein Wunder also, dass man von etwa 1.000 gefangenen Fischen 80 Prozent kleinwüchsigen Sonnenbarsch hatte.Wie gesagt, hatte. Doch Ott´s Team ist nicht entmutigt. Man werde die Aktion wiederholen, sagt der Naturschützer.
BU: Hälternetz ohne Fische. Gabriele Niether fischt Sonnenbarsche mit einer Senke.      Foto: BAB/la

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