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Friedhofsmauer in Birkholz wieder komplett / Sanierung für 40.000 Euro im Zeitplan abgeschlossen

„Ein wahres Schmuckstück“

Datum: 09.05.2018

Birkholz (fw). Der historische Dorfkern in Birkholz ist wieder komplett. Neben dem Dorfgemeinschaftshaus, der Feuerwehr, der Kirche und dem Friedhof konnte kürzlich die Friedhofsmauer wieder vervollständigt werden. Vergangene Woche Freitag fand die feierliche Einweihung nach der Sanierung statt. Zu diesem Anlass kam auch Bernaus Bürgermeister André Stahl in den Ortsteil und zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. „So stellt man sich ein typisches märkisches Dorf vor“, sagte er in seiner kurzen Ansprache. Noch Ende vergangenen Jahres wurde mit der Instandsetzung des 24 Meter langen Mauerstücks begonnen. In den Wintermonaten mussten die Arbeiten unterbrochen werden, doch der Zeitplan wurde trotzdem eingehalten.
Ortsvorsteher Dieter Geldschläger zeigte sich erleichtert, dass nun ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Dorfes geschafft ist. Bereits 2004 wurde die Friedhofsmauer zu 90 Prozent wiederhergestellt. Durch den Abriss der „alten Schule“ und ihrer baufälligen Nebeneinrichtung entstanden in der Mauer Lücken, die durch die 40.000 Euro teure Maßnahme der Stadt Bernau wieder geschlossen wurden. Die Arbeiten wurden durch die Baudenkmalpfl ege Katrin Piejde ausgeführt. „Es ist ganz hervorragende Qualitätsarbeit“, lobte Geldschläger das Endresultat. Nun müssen lediglich kleinere Restarbeiten erledigt werden. Ein weitaus größeres Projekt ist die Sanierung der Straße, die zur Kirche und dem Dorfgemeinschaftshaus führt, denn sie ist in einem desolaten Zustand. Eine Zielsetzung, an der Ortsbeirat und Stadtverwaltung arbeiten.
Die Zusammenkunft diente auch dazu, der Evangelischen Kirchgemeinde die Mauer als Eigentümer offi ziell zu übergeben. Als Vertreterin war Yvonne von Gemünden vom Kirchengemeinderat anwesend. Sie bezeichnete die Mauer nach der Instandsetzung als „wahres Schmuckstück“ und verwies darauf, dass der Friedhof und die Kirche seit 752 Jahren wichtige Bestandteile des Ortes sind. Noch vor der öffentlichen Einweihung pfl anzte der Förderverein der Dorfkirche Birkholz einen Apfelbaum, der laut Geldschläger von der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal zur Verfügung gestellt wurde. Er soll an das Reformationsjubiläum im vergangenen Jahr erinnern und auch einen Zeitbezug in die heutige Zeit herstellen.
Auch als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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