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Schönower Seniorenverband unternahm Ausfl ug ins Löwenberger Land

Besuch auf der Straußenfarm

Datum: 09.05.2018
Rubrik: Gesellschaft

Schönow (e.b.). Nur wenige wissen über den Strauß mehr, als dass er einen langen Hals, kräftige Flügel und lange Beine hat. Das sollte sich mit der Tagesfahrt zur Straußenfarm „Winkler“ in Neulöwenberg, zu der der Schönower Seniorenverband BSV seine Mitglieder und Gäste eingeladen hat, ändern. Der Besitzer der Farm informierte über viele Details des Straußenlebens: Der Strauß ist der größte der lebenden Vögel, gehört zu den Laufvögeln, kann nicht fl iegen, läuft in freier Natur bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell und kann ein Alter von 60 Jahren erreichen. Der Farmbetrieb in Neulöwenberg wurde vor 17 Jahren mit dem Ziel der Straußenzucht und der Verwertung aufgenommen. Die Schönower Senioren erfuhren auch, dass ein Hahn bei der Zucht mit zwei Hennen in familiärer Bindung lebt. So brüten beispielsweise beide Hennen im gleichen Raum am Tage und wechseln sich dabei ab. „Bemerkenswert während des Rundgangs durch die Anlage war die unterschiedliche Färbung des Gefi eders: der Hahn hat schwarze Federn und in der Balzzeit einen roten Schnabel und rote Beine, die Hennen graubraune Federn und die Kücken grau-braune Federn mit Punkten“, berichtet Bärbel Heindorf vom BSV Schönow.
In der Gaststätte an der Straußenfarm hatte die Reisegruppe die Gelegenheit, Produkte vom Strauß zu verkosten. „Dabei war das Steak aus dem Keulenfl eisch sicher eine der Attraktionen“, so Heindorf. Im Hofladen der Farm erwartete die Besucher aus Bernau viele Geschenkideen, wie die unbearbeiteten oder mit Gravuren versehenen Straußeneier, die zwischen anderthalb und zwei Kilo schwer sind.
In einem von Pferden gezogenen Kremserwagen fuhren die Senioren durch Feld und Wald des Löwenberger Landes - trotz zeitweise einsetzenden Starkregens. Kaffee und Kuchen rundeten das Tagesprogramm ab. Im Anschluss daran ging es zurück nach Schönow. Die Wetterkapriolen blieben bestehen, hatten aber auch etwa Gutes: Als sie in der Heimat ankamen, wurde die Tagesreisegruppe von einem Regenbogen begrüßt.

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