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Kreisverkehr im Norden neu gestaltet – Verbundenheit von Stadt und Bundeswehr

Strauße begrüßen und verabschieden

Datum: 17.05.2018

Strausberg (sd). Zwei 2,5 Meter große Strauße begrüßen und verabschieden gemeinsam mit Stadtwappen und gelber Schleife nun am Kreisverkehr an der von-Hardenberg-Kaserne. Das Projekt hatte sich länger hingezogen als geplant, doch alle Beteiligten sind zufrieden mit dem Ergebnis. Stehen sie stramm oder setzen sie gar zum Flug an? Warum genau die beiden Strauße ihre Flügel mehr oder minder hängen lassen, konnte keiner der Beteiligten so recht erklären. Einig sind sich sowohl Vertreter der Bundeswehr als auch des Planungsbüros und der Stadtverwaltung, dass eine passende Gestaltung für den Kreisverkehr am nördlichen Ortseingang gefunden wurde.  Zwar blüht die Begrünung noch nicht, doch einen guten Eindruck mache die Gestaltung allemal, befinden nicht nur der Standortälteste Uwe Nerger und Bürgermeisterin Elke Stadeler. Planer Norbert Trenczek vom gleichnamigen Strausberger Ingenieurbüro ist ebenfalls zufrieden: „Wir haben den technischen Ablauf geplant, die Fundamente und Betonplatten stellten etwas andere Anforderungen als sonst, was die Statik angeht.“ Vor allem lobt er die Zusammenarbeit mit Landschaftsplanerin Barbara Blank aus Müncheberg und Garten- und Landschaftsbau Pikelke. 2013 ist der Kreisverkehr gebaut worden und in diesem Zusammenhang wurden auch die Einfahrten zur von-Hardenberg-Kaserne sowie zum heutigen Campus Strausberg Bundeswehr ausgebaut. Nach den Kreisverkehren an der Seespitze und in Richtung Gielsdorf an der Umgehungsstraße sei nun der dritte Verkehrsknotenpunkt aufgewertet, wie Bürgermeisterin Elke Stadeler bekräftigt. „Die Durchführung zog sich hin“, resümiert sie. Dass Strauße als städtisches Wappentier in die Gestaltung einfließen sollten, war schnell klar, doch wie konkret die weitere Ausgestaltung erfolgen sollte, wurde lange diskutiert. Zudem erinnert Stadeler an eine Ausschreibung der Baumaßnahme durch den Landesbetrieb Straßenwesen, der letztlich für die Verkehrspunkte verantwortlich ist. „Die Ausschreibung verlief leider ohne Ergebnis, sodass die bereits angefertigten und gelieferten Straußen-Plastiken in ein Winterquartier mussten“, führt Strausbergs Bürgermeisterin aus. Letztlich war mit der Anbringung zweier Stadtwappen und gelber Schleifen ein Kompromiss gefunden. „Vor allem ist es ein unpolitisches Zeichen“, bekräftigt Brigadegeneral Uwe Nerger. Die beiden gelben Schleifen symbolisieren die Unterstützung und Solidarität mit den Soldaten im Einsatz, wie er erklärt. „Nicht nur für unsere Mitarbeiter, sondern auch für alle Strausbergerinnen und Strausberger sowie Besucher ist das ein Hingucker und eine Begrüßung, die es sonst nicht gibt“, zeigen sich Oberstleutnant Ralf Martin Koch und Stabsfeldwebel Thomas Kohl vom Kommandobereich der von-Hardenberg-Kaserne überzeugt. „Die Stadt dankt dem Landesbetrieb Straßenwesen, insbesondere Simone Schmidt-Peter, der sich als Bauherr der Neugestaltung des Kreisels annahm“, so Elke Stadeler. Von der Bundeswehr gewünscht, übernahm sie auch die Finanzierung des 650.000 Euro teuren Vorhabens. Die Stadtverwaltung wirkte als Partner und Mitgestalter.
BU: Sind zufrieden mit dem Ergebnis: Planer Norbert Trenczek, Uwe Nerger, Elke Stadeler, Oberstleutnant Ralf Martin Koch und Stabsfeldwebel Thomas Kohl (von links) besichtigen den neu gestalteten Kreisverkehr.      Fotos (2): BAB/sd
BU2: Nachdem die Sockel der Betonplatten mit leichter Verzögerung installiert wurden, kümmerten sich Mitarbeiter von Garten- und Landschaftsbau Pikelke um die Begrünung.

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