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Dritte Inszenierung von Tatort Lücke

Ka ! Boom

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Beitrag: Ka ! Boom

Datum: 30.05.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Ein kleiner Funken war der Auslöser für eine gewaltige Katastrophe. 1972 löste die Reparatur eines undichten Ventils eine Explosion aus, die das Ende des ehemaligen Gaswerkes Eberswalde bedeuten sollte.

Das Team von Tatort Lücke hat sich den Mythen um das Werk angenommen. In ihrer dritten Inszenierung zeigten sie die ganze Geschichte, bei der Worte wie „Zufall“ und „Wahrscheinlichkeit“ eine wichtige Rolle spielten.

Um zu erklären, wie es zu der Havarie kommen konnte, holte sich das Team auch Zeitzeugen auf die Bühne, die das Thema von allen Seiten durchleuchteten. Darunter Horst Letzel, 4 Jahre vor der Explosion noch Leiter des Gaswerks. Um dem Publikum einen Überblick zu verschaffen, erklärte er den Aufbau des Werks und räumte mit einem weit verbreiteten Mythos auf.

Auch Annelise Grabbert stand vor den Zuschauern. Sie ist die Tochter eines ehemaligen Arbeiters. Hätte dieser keine Zigarettenpause eingelegt, wäre er der dritte Tote gewesen.

Wäre der Dozent Herr Sprenkelmann nicht kurz zuvor erkrankt, wäre eine ganze Seminar-Klasse im Gaswerk gewesen, direkt neben dem Explosionsherd. Auch er stand Rede und Antwort – mehr oder weniger.

Vorerst legt das Lücken-Team eine Sommerpause ein. Ende August geht es aber schon weiter. Dann wird die Geschichte vom kaiserbad am Weidendamm aufgegriffen.

Bericht/Schnitt: Wilhelm Zimmermann Kamera: Andreas Klug

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