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Informationsveranstaltung zum Schulstandort Försterweg am 19. Juni 2018 um 19 Uhr in der Oberschule Tieckstraße

Gemeindevertreter tagten - Einwohner argumentierten

Datum: 31.05.2018

Fredersdorf-Vogelsdorf (e.b./la). Die kürzliche Gemeindevertretersitzung rief Interesse bei vielen Einwohnern hervor. Alle Stühle waren besetzt, circa 30 Personen anwesend. 25 öffentliche Tagesordnungspunkte hielt das Protokoll bereit, sechs nicht öffentliche. Bürgermeister Thomas Krieger informierte die Gemeindevertreter unter anderem darüber, dass er am 7. Juni 2018 mit den Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins über ein Nutzungskonzept des Gutshofs sprechen wird, um es danach zur Diskussion zu stellen. Weiterhin teilte er mit, dass es eine Diskussion mit Einwohnern und Gemeindevertretern über den geplanten Standort einer Oberschule am Försterweg gab. Informiert wurden Anwohner über den Stand zu den Punkten „Naturschutz“ und „Schulwegsicherheit“ sowie die Beschlusslage der Gemeindevertretung im Falle eines Scheiterns dieses Standortes.Zum Radweg nach Altlandsberg hieß es von Krieger, dass der zuständige Straßenbaulastträger Landesbetrieb Straßenwesen sich außerstande sieht, Planung und Bau desselben zu beauftragen und zu koordinieren. Arno Jaeschke, Bürgermeister von Altlandsberg habe ihn darüber informiert, dass die Angestellten seiner Verwaltung Planung und Bau des Radwegs übernehmen werden.In der Einwohnerfragestunde äußerten mehrere Einwohner Bedenken hinsichtlich des Bebauungsplans 1 „Gewerbegebiet Fredersdorf-Nord“. Thomas Krieger argumentierte, dass sich ortsansässige Unternehmer dort erweitern wollten, aber die Gemeinde ein Vorkaufsrecht und eventuell sogar Eigenbedarf habe. Bebaut werde die 6.000 Quadratmeter große Fläche aber auf jeden Fall.Der Beschluss, den Busverkehr auf einen zwanzig Minutentakt mit Bezug zum S-Bahnfahrplan in den Hauptverkehrszeiten zu verdichten und dafür die Mehrkosten für die nächsten drei Jahre zu übernehmen, stimmten die Gemeindevertreter in großer Mehrheit zu, 21 Abgeordnete sprachen sich dafür, einer dagegen aus. Falls eine der Nachbarkommunen, mit denen es Linienverflechtungen gibt, sich gegen eine Einführung des zwanzig Minutentakts ausspreche, so solle der Bürgermeister ein mit der Busgesellschaft ausgearbeitetes Konzept im Dezember 2018 der Gemeindevertretung vorlegen.Die Beschlusslage bezüglich des Bebauungsplans 1 „Gewerbegebiet Fredersdorf-Nord“ (Änderung des Flächennutzungsplans, Billigung des ersten Entwurfs, öffentliche Auslage, Abwägung zur frühzeitigen Beteiligung)  und des Bebauungsplans 38 „Waldweg“ (Abwägung zur frühzeitigen Beteiligung, Billigung des ersten Entwurfs, öffentliche Auslage) war eindeutig, die große Mehrheit der Abgeordneten sprach sich dafür aus. Ebenso gab es Zustimmung für den Ausbau von Anliegerstraßen im Quartier 8-2 in Fredersdorf-Nord.Angesichts der fortgeschrittenen Zeit wurde dann der nicht öffentliche Teil der Gemeindevertretersitzung vorgezogen.
BU: Gewerbegebiet Fredersdorf-Nord und Verdichtung Busverkehr auf der Agenda: Gemeindevertreter stimmten ab.           Foto: BAB/la

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