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Stock Car Rennen auf der Wegendorfer Sandbahn

Hier ist alles erlaubt, was auf der Straße verboten ist

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Beitrag: Hier ist alles erlaubt, was auf der Straße verboten ist

Datum: 06.06.2018
Rubrik: Sport

Vergangenes Wochenende flogen in Altlandsberg die Fetzen, beziehungsweise die Autoteile, denn auf der Sandbahn Wegendorf fand wieder das traditionelle Stock Car Rennen statt. Damit lag das Epizentrum der deutschen Stock Car Szene auf einem sandigen Acker, weit abgelegen von jedweder menschlichen Behausung. Aus der ganzen Republik sind die Fans und Teams hierfür angereist. So war zum Beispiel ein Team aus Duisburg dabei. Ganze fünf Teams sind von der Küste angereist und auch Fans aus dem Mutterland des Stock Car, den USA, haben die weite Reise nach Wegendorf auf sich genommen. Beim Stock Car Rennen treten Fahrzeuge der verschiedensten Rennklassen gegeneinander an. Die Klasseneinteilungen richten sich nach der PS Zahl, ob getunt oder mit Originalmotor, mit Heck- oder Allradantrieb und besondere Fahrzeugtypen wie Buggys oder Trabant. Außerdem gibt es eine Jugendklasse für 14-17 jährige, in der allerdings ein striktes Rammverbot gilt. Insgesamt waren bei dem Rennen 11 Klassen vertreten. Aber auch die ganz kleinen Nachwuchsfahrer sind voll auf ihre Kosten gekommen. Für sie gab es eine eigene Sandbahn. Hier konnten sie mit Quads der Quadstation Berlin Brandenburg schon mal den Ernstfall proben. Stock Car Rennen werden üblicherweise auf einem etwa 500 Meter langen Ovalkurs ausgetragen. Drängeln und Kollisionen sind dabei erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Auf der Wegendorfer Sandbahn werden die Prioritäten allerdings anders gelegt. Zu den erwünschten Unfällen kam es aber natürlich auch in Wegendorf. Daher mussten auch hier die Fahrzeuge für die Fahrer entsprechend sicher sein. Unerlässlich hierfür ist ein Überrollkäfig und das Tragen eines Helmes. Derartig ausgestattet konnten die Bruchpiloten frohen Mutes an die Grenzen ihres fahrerischen Könnens gehen. Getreu dem Motto: Hier ist alles erlaubt, was auf der Straße verboten ist.

Bericht, Kamera, Schnitt: Jan Mader

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