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Richtfest für den Erweiterungsbau der Psychiatrieabteilung der Immanuel-Klinik

Ein neuer Krankenhausbaustein

Datum: 07.06.2018

Rüdersdorf (sd). Vor drei Monaten und 29 Tagen erfolgte die Grundsteinlegung für den neuen Baustein der Rüdersdorfer Immanuel-Klinik, den Erweiterungsbau der Psychiatrie. Nun konnte bereits Richtfest gefeiert werden, bevor im nächsten Jahr die Einweihung folgt. „Es ist ein guter Tag“, leitete Udo Schmidt ein und begrüßte die Anwesenden vor dem Rohbau auf dem Gelände an der Rüdersdorfer Klinik. Im Folgenden erinnerte der geschäftsführende Direktor der Immanuel Diakonie an die Tradition des Richtfestes und verwies auf den fehlenden Dachstuhl des Neubaus, weshalb die Veranstaltung etwas anders ist als ursprünglich. „Vor allem danke ich allen Planern und Beteiligten für die qualitäts- und termingerechte Umsetzung“, so Schmidt weiter. Und setzte fort, das alles nur drei Monate und 29 Tage nach der Grundsteinlegung geschafft zu haben, sei nicht selbstverständlich. Im weiteren hob er die offene, kreative und engagierte Zusammenarbeit hervor. „Es ist unglaublich, was auf diesem Gelände in den letzten 28 Jahren alles passiert ist und noch passieren wird“, sagte der geschäftsführende Direktor. Geschichtlich zurückblickend habe die Psychiatrie maßgeblich zum Klinikstandort beigetragen, weshalb es um so logischer war, dieser Abteilung die erste größere Erweiterung zu übertragen. Außerdem sei der Umbau des Bestandsgebäudes in etwa so teuer gewesen, wie ein kompletter Neubau. Vor allem sollen so die gestiegenen Anforderungen gemeistert werden. Insgesamt 2.700 Quadratmeter Geschossfläche seien neu entstanden, erklärte Architekt Markus Legiehn und dankte seinen Mitarbeitern. Vor allem sei der schnelle Baufortschritt der Kooperation der Planer und der Rohbaufirma zu verdanken. „Wir haben hier einen neuen Krankenhausbaustein“, schloss Legiehn. „Wir freuen uns, dass die Immanuel Diakonie zuerst an die Psychiatrie dachte, die sonst eher hinten ansteht“, begrüßte Professor Dr. Martin Heinze, Chefarzt der Psychiatrie und Therapie. Der Erweiterungsbau sei zwar ein völlig neues Gebäude, füge sich jedoch in den Bestandsbau ein und werde direkt mit diesem verbunden, führte Martin Heinze aus. Die Trennung von Therapie- und Bettenfunktionen, kürzere Wege, vor allem aber moderne und bessere Arbeitsbedingungen für das Personal, das so besser für das Wohl der Patienten arbeiten kann, seien Hauptaugenmerk gewesen. „In den letzten Wochen und Monaten hat sich viel getan. Ich selbst konnte immer wieder beobachten, wie Patienten und Besucher aufmerksam den Baufortschritt verfolgten. Angesichts der Lärm-und Baubelastung, veränderter Wege und Bedingungen, kann ich unseren Mitarbeitern und den Patienten ihre Geduld und Nachsicht gar nicht hoch genug anrechnen“, so der Leiter der Psychiatrie weiter. Der schlimmste Krach sei überstanden und nun werde das Vorhaben konkreter. Konzepte wurden geändert, Arbeitsweisen angepasst und vor vier Wochen bereits die Raumbelegung geplant. „Wir freuen uns auf die Einweihung in knapp einem Jahr“, schloss Heinze.„Wir wollen, dass die Menschen aufrecht durch das Leben gehen, sowohl Krankenhausmitarbeiter als auch Patienten“, sagte Klinikseelsorgerin Vera Kolbe und segnete den Neubau. Einen kurzen Abriss des Planungs- und Bauverlaufs gab Holger Kubatz mit seinem gereimten Richtspruch, in dem er betonte „Gesundheit ist das höchste Gut“. „Endlich“ war das Schlagwort von Klinikgeschäftsführer Alexander Mommert. Endlich sei der lange und schwierige Weg gemeistert und so manche bürokratische Hürde genommen.  Dabei konnten bislang sowohl Zeit- als auch Kostenrahmen eingehalten werden. Bevor es zu Buffet und Umtrunk ging, wurde die Richtkrone per Kran hochgezogen und umkreiste mehrfach den Neubau.
BU: Alexander Mommert, Pflegebereichsleiterin Manuela Schroeder, Martin Heinze, Udo Schmidt, Vera Kolbe und Markus Legiehn (von links) vor dem Erweiterungsbau.      Fotos (2): BAB/sd
BU2: Zahlreiche Klinikmitarbeiter, Handwerker und Gäste wohnten dem Richtfest bei.

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