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Teilnehmer und Organisatoren des ersten Street-Soccer-Turniers kämpften mit Sommerhitze

Anpfiff auf dem Festplatz in Hennickendorf

Datum: 15.06.2018
Rubrik: Sport

Hennickendorf (sd). Mit dem ersten Street-Soccer-Turnier in Hennickendorf wollen die Veranstalter vom Jugendzentrum „Notausgang“ eine alte Tradition wiederbeleben. Trotz sommerlicher Temperaturen traten juetzt fünf Teams und eine Schiedsrichter-Mannschaft auf dem Festplatz an. „Dogs under“, „Die New Yorker“, „Freshboys“, „Die vier Germanen”, „Fanta 3” – schon die Namen der Teams des ersten Hennickendorfer Street-Soccer-Turniers zeigen, dass der Spaß am Spiel im Vordergrund stand. „Vor sechs, sieben Jahren gab es einen Street-Soccer-Cup, der in den Rüdersdorfer Ortsteilen stattfand und bei dem Teams aus Herzfelde, Lichtenow, Rüdersdorf und Hennickendorf teilnahmen. Nachdem diese Tradition eingeschlafen war, wollen wir nun auch die Weltmeisterschaft nutzen, um das Turnier wiederaufleben zu lassen“, erklärt der Jugendkoordinator Mario Reimann. Gemeinsam mit Vertretern des Jugendzentrums „Notausgang“ und mit Unterstützung der Gemeinde stellte er am Samstag mit dem ersten Hennickendorfer Street-Soccer-Turnier den angedachten Auftakt zu weiteren derartigen Veranstaltungen auf die Beine. Doch auch dieses sportliche Event litt unter den sommerlichen Witterungsbedingungen des Wochenendes. Von den zuvor angemeldeten sechs Teams traten letztlich vier an und ein fünftes der höchsten Altersklasse fand sich spontan zusammen. In den Altersgruppen elf bis zwölf, 13 bis 14 sowie 15 bis 16 Jahren kickten vor allem Hennickendorfer Jungs auf dem Festplatz. Je drei Feldspieler und ein Auswechselspieler traten zwei mal fünf Minuten auf dem Straßenfußball-Feld des Kreissportbundes (KSB) an. Schiedsrichter waren sowohl vom Jugendzentrum als auch ehemalige Praktikanten und ein Erzieher des Hortes Eggersdorf. Für Musik und vor allem Abkühlung mit Getränken, Wassermelone und natürlich Pokale und Medaillen sorgten die Vertreter des Rüdersdorfer Jugendzentrums. „Bei dem Wetter hätten wir eher Wasserball spielen können“, witzelt Mario Reimann. Das Turnier solle wieder „in die Ortsteile reingebracht“ werden, wie Gabi Reimann vom Jugendzentrum „Notausgang“ erklärt. Doch wie so oft hänge das Projekt vor allem von Geldern ab, schränkt die Mitorganisatorin ein. „Die Gemeinde hat uns sehr unterstützt, doch nach aktuellem Stand wird es in diesem Jahr kein weiteres Turnier geben können“, so Gabi Reimann. Wenn alles gut gehe, könne möglicherweise nächstes Jahr in Herzfelde ein Street-Soccer-Turnier stattfinden. Dann auch mit mehr Teams aus der Umgebung, wie die Organisatoren hoffen. Doch auch die Sonne und Temperaturen um 30 Grad konnten die Kicker nicht von ihrer Leidenschaft abbringen. „Es macht einfach Spaß und kommt auf sportliche Fairness an“, erklärt Maksymilian Bengtsso und kann sich gut vorstellen, dass das Turnier monatlich stattfinde. So erhofft er sich mehr Abwechslung und mehr Spieler erreichen zu können. „Es geht darum, Spaß zu haben. Sonst spielen viele in der Freizeit und in Vereinen. Doch hier können sie auch mal Freunde treffen und andere Spieler kennenlernen“, sind sich Lukas und Felix Seel einig. Das Format sei etwas anderes als der „normale Fußball“ und könne ruhig zweimal im Jahr, dafür aber größer stattfinden, meint Max Manteuffel. Da in der Altersklasse 15 bis 16 nur ein Team zusammengekommen war, spielten die Jugendlichen am Ende gegen das „Schiri-Team“. Beim ersten Hennickendorfer Street-Soccer-Cup setzten sich nach einigen schweißtreibenden Partien letztlich „Die vier Germanen“ mit einem Torverhältnis von 25:9 durch. Es folgten die „Dogs under“ (14:19), „Die New Yorker“ (12:18) und die „Freshboys“ (10:21). Gegen die „Fanta 3“ konnten sich die Schiedsrichter knapp durchsetzen.
BU: Etwas anders als beim klassischen Fußball auf dem Rasengrün geht es beim Streetsoccer, also dem Straßenfußball zu, was die Spieler schätzen.      Foto: BAB/sd

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