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„Volle Hütte“ im Studentenclub Eberswalde

Windspiel im Studi

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Beitrag: Windspiel im Studi

Datum: 25.06.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Mystische Klänge und nordische Folklore! Bei Ihrem Konzert im Eberswalder Studentenclub ließ die Gruppe „Windspiel“ die Feen tanzen, natürlich nur im übertragenen Sinne. Wir waren mit der Kamera im Publikum dabei.

Am vergangenen Donnerstag, dem 21. Juni fand im Eberswalder Studentenclub ein Konzert der Band Windspiel statt. Ein Name der auch als Metapher vortrefflich funktioniert. Die vielfältige, freie und rhythmische Folk-Musik erzählt abenteuerliche Geschichten und lässt beim Zuhörer Bilder vom Spiel des Windes in den Kronen alter Bäume oder dem hypnotischen Tanz winziger Feenvölker zwischen Pilzen und Moos, aufsteigen. Dabei will sich die Band jedoch selbst keinen stilistischen Grenzen unterordnen. Im kreativen Prozess bedient sie sich verschiedener musikalischer bzw. instrumentaler Elemente. Windspiel, das sind Paula, Patrick, Isaac und Tobias. Gegründet haben sie die Band während ihrer Studienzeit an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Es überrascht daher nicht, dass in ihren Texten eine große Liebe zur Natur, ihrer Wunder und Geheimnisse, aber auch die Sehnsucht nach Freiheit und einem ungestümen, wilden Leben auszumachen ist. Gesungen wird u. a. auf Deutsch, Englisch, Spanisch und sogar Finnisch. Auch mystische und sagenhafte Elemente spiegeln sich in den Texten und Klängen wider. Die positive Energie der Vier, insbesondere die von Sängerin Paula geht beim Konzert auf das Publikum über. Ein Album haben Windspiel bereits aufgenommen. Es trägt den Titel „Spuren im Sand“ und kann über die Website der Band www.windspiel.band, bestellt werden. Konzerte wie dieses finden im „Studi“, wie der kleine Club im Volksmund genannt wird, regelmäßig statt. Der Club bietet sowohl eine familiäre und gemütliche Atmosphäre, als auch spannende und alternative Veranstaltungen an. Bei Windspiel war „die Hütte voll“, wie es so schön heißt. Von Lampenfieber vor einem Konzert sind die vier sympathischen Musiker jedoch längst geheilt. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann Windspiel auf Facebook und Youtube folgen, sich das Album „Spuren im Sand“ bestellen oder bei einem zukünftigen Konzert im „Studi“ vorbeischauen.

Bericht: Florian Beyer

Kamera: Sebastian Gößl/Florian Beyer

Schnitt: Sebastian Gößl

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