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Ideen und Aktionen sollen auf regelmäßigen Treffen geplant werden

Grüne Jugend Barnim will etwas verändern

Datum: 06.07.2018
Rubrik: Gesellschaft

Bernau (fw). Die Grüne Jugend im Barnim lebt wieder auf. Nachdem es vor rund neun Jahren bereits eine kleine Gruppe gab, die für etwa ein Jahr bestand, gibt es nun einen neuen Versuch. Am Montagabend kamen sechs junge Menschen zwischen 13 und 18 Jahren im Fraktionsbüro von Bündnis90-Grüne/ Piraten in Bernau zu einem Gründungstreffen zusammen. Im Beisein von Kreisverbandsvorstandsmitglied Thomas Dyhr besprachen die Jugendlichen aus Bernau, Ahrensfelde und Werneuchen, wie sie sich ihre politische Arbeit vorstellen. Als Gast hatten sie Robert, den Sprecher der Grünen Jugend Brandenburg geladen. Der 17-Jährige gab der Barnimer Jugend allerlei Hinweise, wie sie sich organisieren und politisch einbringen können. Dabei hob er hervor, dass gerade Jugendliche, die noch nicht wählen können, durch die Jugendgruppe eine Chance haben, auf Landesebene etwas zu bewegen und ihre Ideen einzubringen.
Die Motivation der jungen Menschen, sich bei der Grünen Jugend zu engagieren, ist unterschiedlich. Josepha ist bereits Mitglied und will sich für den Tierschutz und die Umwelt stark machen. „Hier fi nde ich viele meiner Ideale wieder“, sagt die 13-Jährige über die Entscheidung, sich bei den Bündnis90/Die Grüne einzubringen. Für Tamina ist auch wichtig, andere, vor allem junge Leute für grüne Themen zu interessieren. Die 14-jährige Schönowerin hält es für wichtig, dass gerade in der aktuellen politischen Landschaft Jugendliche eine Stimme haben und Leute in ihrem Alter erreichen können. Über weitere Interessenten freuen sich die jungen Barnimer daher immer. Mitmachen kann jeder, der unter 28 Jahre alt ist.
Auch für Bündnis90/Die Grüne könnte sich die Jugendgruppe als wichtiger Faktor für die Zukunft erweisen. Laut Dyhr gibt es viele „weiße Flecken“ im Barnim, was die Verbreitung der Partei betrifft. Zwar ist sie in Bernau und Panketal recht stark vertreten, in Ahrensfelde und Werneuchen jedoch kaum. Wenn es der Grünen Jugend gelingt, sichtbar zu sein und regalmäßige Aktionen durchzuführen, könnte das auch andere Nachwuchspolitiker animieren, sich ernsthaft zu engagieren. Die damalige Gruppe brach allerdings auseinander, weil andere Interesse der Jugendlichen nach dem Abi in den Mittelpunkt rückten. Für den Nachwuchs heißt es nun also bei der Sache zu bleiben, sich regelmäßig zu treffen und gehaltvolle Ideen auszuarbeiten. Um offi ziell als Grüne Jugend anerkannt zu werden, muss die Landesmitgliederversammlung zustimmen. Die nächste Sitzung ist nach aktuellen Planungen für September dieses Jahres geplant.

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