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Unerwarteter Geldregen - Denkmalzuschuss von 4,25 Millionen Euro

Rennbahn Hoppegarten begünstigt

Datum: 12.07.2018

Hoppegarten (e.b./la). Der Eigentümer der Rennbahn, Gerhard Schöningh, konnte sich über ein unerwartetetes, nachträgliches Geburtstagsgeschenk zum 150-jährigen Geburtstag der Galopprennbahn freuen.Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung im Juni 2018 einen Zuschuss von insgesamt 4,25 Millionen Euro für Denkmalsanierungsmaßnahmen auf der Rennbahn Hoppegarten beschlossen. Ein wesentliches Ziel der Rennbahnbetreiber ist es, die historische Substanz des 207 Hektar großen Areals in Gänze instand zu setzen und zu erhalten, darunter prägende Gebäude wie die Haupttribüne und den Gestütshof. Mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses sind 50 Prozent der erforderlichen Mittel von 8,5 Millionen Euro sichergestellt, es laufen Gespräche mit den Verantwortlichen des Landes Brandenburg wegen einer Kofinanzierung der Restsumme.Bereits seit 2013 besitzt die Rennbahn Hoppegarten den Status einen „national bedeutenden Denkmals“. Bisher sind insgesamt 3,3 Millionen Euro in die Denkmalsanierung investiert worden, finanziert zu je einem Drittel durch Zuschüsse der Beauftragen für Kultur und Medien (BKM) und des Landes Brandenburg sowie durch Eigenmittel. Wesentliche Erfolge sind die denkmalgerechte Sanierung der Tribünen II und III. Rennbahn-Inhaber Gerhard Schöningh äußerte: „Ich freue mich sehr über diese Unterstützung des Bundestags im Jubiläumsjahr „150 Jahre Rennbahn Hoppegarten“ und hoffe auf eine notwendige und ähnlich positive Geste des Landes Brandenburg bei der Finanzierung des ergänzenden Betrages. Für die Unterstützung unseres Antrags bedanke ich mich besonders bei Eckhardt Rehberg, Mitglied des Bundestages. Wir sehen dies auch als Anerkennung unserer Bemühungen, gemeinsam mit der Landes- und Bundespolitik, dieses einzigartige Erbe deutscher Sportkultur zukunftsfähig zu machen...“
BU: Gerhard Schöningh bei der 150-Jahrfeier.    Foto: BAB/la

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