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Bus-Konzept sieht kürzere Fahrzeiten vom Zentrum nach Birkholz und Birkenhöhe vor

Optimierung der Linie 892 gewünscht

Datum: 03.09.2018

Birkenhöhe (fw). Seit Dezember 2017 fährt die Stadtbuslinie 892 einmal pro Stunde von Bernau als Ringlinie über Nibelungen, Lindow, Schwanebeck, Birkholz nach Birkenhöhe - und das bis 20 Uhr. Für die Anwohner des Bernauer Ortsteils Birkenhöhe stellt das eine erhebliche Verbesserung dar. Um auf die Linie aufmerksam zu machen und die Zufriedenheit der Fahrgäste zu untersuchen, startete BVB / Freie Wähler eine Umfrage unter den Anwohnern der Bernauer Orts- und Stadtteile. Aufgrund der Ergebnisse erarbeitete Peter Zelt, der als sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport sitzt, ein Konzept, das nun vorliegt und in die Bernauer Stadtverordnetenversammlung eingebracht wird.
Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes ist die Verkürzung der Fahrzeit. Derzeit braucht die Linie 30 Minuten vom Bernauer Bahnhof bis nach Birkholz und 36 Minuten bis Birkenhöhe. Um eine Verringerung zu erreichen, schlägt das Konzept die „Aufgabe des Ringverkehrs“ im Südwestzweig vor. Dadurch würden etliche Haltestellen (unter anderem Wilhelm-Weitling-Straße, Karl-Liebknecht-Straße und Lindow) wegfallen. Die Linie würde nach Halt an der Blumberger Chaussee direkt zum Börnicker Landweg fahren und von dort aus durch Birkenhöhe nach Birkholz bis Schwanebeck. Die Haltestelle „Schwanebeck, Birkholzer Straße“ würde wegfallen, da sie laut Konzept keine Bedeutung für Bernau habe. Auf diese Weise würden Fahrgäste vom Bahnhof lediglich 17 Minuten nach „Birkenhöhe, Dorf“ und 20 Minuten nach „Birkholz, Siedlung“ brauchen. Zusätzlich sieht das Konzept neue Haltestellen am Venusbogen und an der Bahnhofspassage vor. Von dort würde sich die Fahrzeit in die Ortsteile noch einmal verkürzen. Diese Vorschläge für die Linienänderung beziehen sich nicht auf die zusätzlichen Fahrten des Schülerverkehrs, informiert das Konzept.
Zelt hält die Umsetzung für relativ simpel, da kein neues Fahrzeug gebraucht wird, um den Kernvorschlag in die Tat umzusetzen. Zusätzlich wünscht er sich aber auch mehr Busse in den Morgenstunden und die Einbeziehung von Börnicke am Wochenende. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass die Bernauer Stadtverwaltung eine Prüfung der Machbarkeit durch den Landkreis Barnim in Auftrag gibt. Das Ergebnis der Prüfung soll bis März 2019 vorgelegt werden, so dass eine Umsetzung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 gewährleistet werden kann. Der Vorschlag steht auf der Tagesordnung der Bernauer Stadtverordnetenversammlung am 6. September 2018.

Foto: Blitz/fw

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