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Joachimsthaler Turmuhr erstrahlt in neuem Glanz

Wer hat an der Uhr gedreht

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Beitrag: Wer hat an der Uhr gedreht

Datum: 19.09.2018
Rubrik: Gesellschaft

In Joachimsthal laufen die Sanierungsarbeiten der Schinkelkirche auf Hochtouren. Am gestrigen Dienstag wurde die frisch restaurierte Turmuhr wieder eingesetzt. Wir haben den bautechnischen Kraftakt mit der Kamera begleitet.

Der Turm der Joachimsthaler Schinkelkirche ist wieder komplett. Bei den seit 2015 laufenden Sanierungsarbeiten an der Kirche stellte sich heraus, dass auch die aus den 1970er Jahren stammende Turmuhr einer dringenden Restaurierung bedurfte. Knapp drei Monate mussten die Joachimsthaler auf ihre Uhr verzichten. Nun erstrahlt die Uhr wieder in neuem Glanze. Im Juni hatte man sie ausgebaut und nach Neuenhagen bei Strausberg zur Firma Glocken Bittner gebracht. Dort machten sich Mechanikermeister Horst Bittner und seine Mitarbeiter daran, dieses besondere Juwel wieder in seinen Urzustand zu bringen. Insgesamt kostete die Wiederherstellung der Turmuhr rund 4000 Euro, Geld, das nicht in den Sanierungskosten für die Fassade der Schinkelkirche von insgesamt 1,2 Millionen Euro enthalten ist. Die Sanierungsarbeiten sind in mehrere Abschnitte unterteilt. In den 60er Jahren wurde die Kirche schon einmal saniert. Mit einem Augenzwinkern, kann man jedoch sagen, das damals eher der gute Wille zählte. Am Süd- und Westflügel sind die Arbeiten schon gut vorangekommen, die Fassade erstrahlt dort in den ursprünglichen Farben. Mitglieder der Gemeinde waren bei Recherchen im Kirchenarchiv auf die damalige Farbmischung gestoßen. Pfarrerin Beatrix Spreng freut sich über den neuen alten Charme ihrer Kirche. In den letzten Tagen wurden der Ost- und der Nordflügel eingerüstet, was zugleich den Start für den vierten Bauabschnitt bedeutet. Ähnlich wie bei den Bauarbeiten davor, ist Pfarrerin Spreng gespannt, was die Sanierungsarbeiten als nächstes ans Tageslicht bringen werden.

Redaktion: Heiko Schulze

Kamera: Sebastian Gößl

Bericht/Schnitt: Florian Beyer

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