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Kochclub bereitet Wildgerichte nach alter Methode zu

Herdhelden kochen unterirdisch

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Beitrag: Herdhelden kochen unterirdisch

Datum: 01.10.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Für den Rehfelder Kochclub Herdhelden ist das Outdoor-Kochen ganz normal, aber am Wochenede haben die Herren mal auf ganz unübliche Weise ein reichhaltiges Drei-Gänge-Menü zu. Fisch, Hirsch und Wildschwein kamen auf dem Wildhof in Müncheberg auf den Tisch. Auf dem Speiseplan der Herdhelden steht Wild. Die Herren vom Kochclub aus dem Rehfelder Ortsteil Herrensee sind zu Gast auf dem Wildhof Müncheberg. Zusammen mit Koch und Jäger Michael Bjarsch stellen die Klubmitglieder ein umfangreiches Menü zusammen. Neben ein bisschen Fisch gibt es natürlich viel Wildfleisch. Hirschrücken und Wildschweinrippchen sind nur eine kleine Auswahl an Speisen. Neben einem Wok fürs Gemüse und einem kleinen Herd zum scharf anbraten werden aber kaum moderne Geräte genutzt. Um die Speisen zu garen, wendet man ein uraltes Verfahren an, man kocht unterirdisch. In Müncheberg hat man das Verfahren so modifiziert, das auch über den Speisen ein Feuer angezündet wird, um noch etwas Hitze von Oben zu bekommen. Um das Ganze noch effizienter zu gestalten wird über dem Feuer auch gleich die Brühe für das Gulasch angesetzt die Hauptzutat dafür ... ganz klar Wild. Auch wenn zur Zeit häufiger von der afrikanischen Schweinepest geredet wird, braucht man sich beim heimische Wildschweinfleisch keine Sorgen zu machen. Für die Menschen ist Wildschweinfleisch ein hochwertiges Lebensmittel und weil Jäger auch angehalten sind, mehr Schwarzwild zu schießen, ist es durchaus sinnvoll mehr Wildschweinfleisch zu essen. Michael Bjarsch gibt da gerne Anregungen für Rezepte. Die Herdhelden sind begeistert von ihrem Menü, auch wenn an der Zubereitungsmethode noch etwas gefeilt werden muss. Der Ausflug nach Müncheberg ist für die Hobbyköche nur einer von vielen. Ein weiteres Highlight im Jahresplan des Kochclubs ist das jährliche Sommerfest und für 2019 soll unbedingt auch unterirdisch gekocht werden.

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