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IHK Ostbrandenburg fordert Ausbaus der Schleuse

Nadelöhr Fürstenwalde

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Beitrag: Nadelöhr Fürstenwalde

Datum: 02.10.2018

Die Fürstenwalder Schleuse liegt an der Spree-Oder-Wasserstraße und ist ein von fünf Schleusen an dieser Strecke. Während die anderen Schleusen in den letzten Jahren ausgebaut und ertüchtigt wurden, passierte in Fürstenwalde nichts und die Schleuse für die Schifffahrt ein Nadelöhr. Ein Ärgernis- auch für die IHK.

Über 120 Jahre ist sie alt und das sieht man ihr auch an. Die Fürstenwalder Schleuse ist in einem schlechten Zustand. Das sagt Robert Radzimanowski de Leiter im Fachbereich Wirtschaftspolitik der IHK Ostbrandenburg. Der Zustand der Schleuse und die geringe Größe machen der Schifffahrt hier das Leben schwer. Die Ertüchtigung der Schleusen in Wernsdorf und in Kersdorf habe ca. 60 Millionen Euro gekostete, sagt der IHK-Experte. Investitionen, die nur sinnvoll sind, wenn auch in Fürstenwalde ausgebaut wird, das würde noch einmal 40 Millionen kosten. Leider ist ein Neubau erst nach 2030 vorgesehen. Seit diesem Frühjahr hat man aber etwas Hoffnung in Fürstenwalde, denn das Bundesverkehrsministerium kündigte an, auf der Spree-Oder-Wasserstraße ein digitales Testfeld Binnenschifffahrt durchzuführen. Obwohl auch bei der Binnenschifffahrt der Schadstoffausstoß kritisch gesehen werden muss, ist sie immer noch deutlich umweltfreundlicher als der LKW-Transport. Für viele Unternehmen in der Region ist die Wasserstraße auch ein Standortfaktor. Deshalb fordert die IHK einen Ausbau der Schleuse und damit eine teilweise Verlagerung des Gütertransportes auf die Binnenschifffahrt, um der ganzen Region zu helfen.

 

Bericht/Kamera/Schnitt: Christoph Mann

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