Nachrichten

Zum 15. Mal findet das Filmfestival für Dokumentar-, Kurz- und Animationsfilme in Eberswalde statt

Vorhang auf - Provinziale eröffnet

Datum: 08.10.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Eberswalde (hs). Alle Jahre wieder verwandelt sich das Paul- Wunderlich-Haus in einen großen Kinosaal. So auch am vergangenen Samstag. Die 15. Proviniziale wurde an diesem Tag feierlich von Festivalleiter Kenneth Anders und Bürgermeister Friedhelm Boginski eröffnet. Zum Auftakt wurde vor ausverkauftem Haus die polnisch-britisch-deutsche Co-Produktion „The Village of Swimming Cows/ Das Dorf der schwimmenden Kühe“ gezeigt. Der Dokumentarfilm, der am Samstag Deutschlandpremiere feierte, erzählt von drei jungen Neo-Hippies aus Berlin, die in ein polnisches Dorf reisen, um näher an der Natur zu sein. Im Kontakt mit den polnischen Gastgebern stoßen allerdings Welten aufeinander. Der Film führt mitten in die Verschiedenheit des Lebens. So verschieden das Leben ist, so vielfältig sind auch die 39 Wettbewerbsfilme, die aus insgesamt 19 Ländern kommen.  Im Hauptwettbewerb, dem langen Dokumentarfilm (über 45 Minuten lang) gehen acht Filme an den Start. Eine dreiköpfige Jury, die aus dem Cottbusser Programmdirektor Bernd Buder, der Kuratorin Miro Zahra und dem Dokumentarfilmer Holger Lauinger besteht, entscheidet, wem am Ende der Provinziale der Hauptpreis, das mit 4.000 Euro dotierte „e“ überreicht wird. Aus gleich 14 Wettbewerbsbeiträgen muss eine ebenfalls dreiköpfige Jury den Sieger für den mit 2.000 Euro dotierten Preis für den besten Kurzspielfilm auswählen. Theaterregisseurin Heike Scharpff, Filmemacherin Imma Harms und Filmjournalistin Katrin Küchler sind dieses Jahr die Juroren, die den Preisträger in dieser Rubrik bestimmen. Neu seit letztem Jahr ist der von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde gestiftete Preis „Der Stachel“. Mit diesem Preis soll der interessanteste Filmbeitrag zum Nachhaltigkeitsdiskurs gewürdigt werden. Wie auch schon in den vergangenen Jahren wird rund um die Provinziale ein Sonderprogramm geboten. So wird zum Beispiel am 13. Oktober der Filmklassiker „High Noon - Um 12 Uhr Mittags“ präsentiert. Start ist um 14 Uhr. Auch der Festivalclub wird wieder für Lesungen, Konzerte und Barbetrieb im Paul-Wunderlich-Haus täglich seine Türen öffnen. Zur guten Tradition der Provinziale gehört mittlerweile auch das offizielle Festival-Shirt - dieses Jahr mit der sorbischen Aufschrift „Prowincialstka“. Die Provinziale endet am 13. Oktober mit der Preisverleihung im Paul-Wunderlich-Haus. (Bildquelle: Torsten Stapel)

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Rotkäppchen einmal anders

Marina Nickel aus Fürstenwalde hat den orientalischen Tanz für sich entdeckt. In ihrer Tanzschule bietet... [zum Beitrag]

Bunter Reigen zum Geburtstag

Strausberg (sd). Am 30. Dezember 2019 wäre Theodor Fontane 200 Jahre alt geworden, weshalb das ganze Jahr... [zum Beitrag]

Volksbedarf statt Luxusbedarf

Das  Bauhaus feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. Auch in Bernau steht mit der... [zum Beitrag]

"Bestival"

Der Musiker Rudio hat sich bereits in vielen Musikgenres ausprobiert, egal ob Pop-, Rap- oder Rockmusik.... [zum Beitrag]

Freut euch alle

Die Bernauer Sänger sind mittlerweile weit über die Stadtgrenzen bekannt und haben sich im Laufe der... [zum Beitrag]

Uli Kirsch

Seit nunmehr 36 Jahren zieht der Gitarrist und Singer-Songwriter Uli Kirsch mit seiner Gitarre durch die... [zum Beitrag]

Aquarelle die das Herz berühren

Wieder einmal zeigt die Wobau Bernau, dass ihr Herz nicht nur für Wohnungen, sondern auch für die Kunst... [zum Beitrag]

„Hinter dem Fenster“

In den Gängen und Wänden alter Häuser schlummern auch immer die Geschichten ihrer früheren Bewohner.... [zum Beitrag]

Guten Morgen Eberswalde

Die 606. Ausgabe von Guten Morgen Eberswalde lud zu einer Zeitreise durch das Leben von Irene Moessinger.... [zum Beitrag]