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Energie & Umwelt

Die besten Spartipps zur Heizsaison

Datum: 12.10.2018
Rubrik: Ratgeber

Eberswalde (e.b.). Durch unsachgemäßes Heizen und schlecht isolierende Fenster wird immer noch sehr viel Heizwärme verschwendet. Das schadet nicht nur der Umwelt, sondern belastet auch in hohem Maße das Haushaltsbudget. Dabei erfordert es nur wenig Aufwand, den Energieverbrauch zu senken und trotzdem ein angenehm warmes Zuhause zu haben. Tipps zu einer effizienten Fensterisolation und zum richtigen Heizverhalten.

Türen abdichten und Fensterdämmung mit Thermoplissee

Oberstes Gebot ist es zunächst, sämtliche undichte Stellen im Wohnbereich, durch die Kälte hereinzieht oder umgekehrt Heizwärme herauszieht, zu schließen. Dazu zählen Schlitze unter Türen, die am besten mit Zugluftstoppern abgedichtet werden. Noch gravierender wirken sich mangelhaft isolierende Fensterscheiben aus. Diese können zum Beispiel mit einem Thermo-Fensterbehang wie beispielsweise gefalteten Plissees abgedämmt werden, die mit ihren kälte- wie wärmeisolierenden Eigenschaften eigens für eine zusätzliche Fensterisolation konzipiert wurden. Wichtig: Deren Befestigung muss fensternah erfolgen – als Varianten gibt es hier klassische Plissees zum Bohren, die direkt im Fensterflügel festgeschraubt werden oder Modelle mit Klemmträger und Klebeleisten, die sich insbesondere für Bewohner von Mietwohnungen eignen.

Intelligentes Heizen leicht gemacht

Auf den ersten Blick scheint es am effizientesten zu sein, die Heizung über mehrere Stunden ganz auszuschalten, um Heizkosten einzusparen. An wärmeren, sonnigen Wintertagen ist dies auch durchaus empfehlenswert. An richtig kalten Tagen ist das Gegenteil der Fall. Ist ein Raum erst einmal komplett ausgekühlt, wird sehr viel mehr Energie benötigt, um wieder eine halbwegs zuträgliche Raumtemperatur zu erreichen. In Verbindung mit höherer Luftfeuchtigkeit, wie beispielsweise in Badezimmern, kann sich zudem auch schnell gesundheitsschädlicher Schimmel im Raum bilden.

Bei klirrender Kälte sollte daher die Heizung bei Abwesenheit zumindest auf konstant niedriger Temperatur betrieben werden. Bei Anwesenheit im Wohnbereich empfiehlt sich während des Tages eine durchschnittliche Raumtemperatur von circa 20 Grad. Zur Schlafenszeit reicht eine Temperatur von 16 bis 18 Grad aus.

Energiesparende Stoßlüftung

Frische Luft im Wohnraum ist nicht nur wichtig für die Gesundheit, sondern hat auch aus energietechnischer Sicht einen bedeutenden Vorteil: Sie erwärmt sich deutlich besser als verbrauchte Luft. Zu vermeiden ist allerdings, die Fenster bei noch eingeschalteter Heizung zu öffnen. Deutlich energiesparender ist eine ganz knapp gehaltene Stoßlüftung bei heruntergedrehtem Thermostat, bei der möglichst alle Fenster geöffnet werden, um in sehr kurzer Zeit einen kräftigen Luftzug zu erzeugen.

Weiterführende Informationen:

Wissenswertes zu Plissees und Thermoschutz auf I-Tunes

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