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Die 15. Festivalsaison endete mit Musik und Tanz

Nach der Provinziale ist vor der Provinziale

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Beitrag: Nach der Provinziale ist vor der Provinziale

Datum: 16.10.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Die Festivalsaison in Eberswalde ist für dieses Jahr vorbei. Am vergangenen Samstag wurden bei der Provinziale die Preisträger geehrt und anschließend das Abschlussfest gefeiert. Zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens reisten als Gratulanten in die Kreisstadt. Auch wir waren mit der Kamera vor Ort.

Die 15. Provinziale ist vorbei! Am vergangenen Samstag hatte man zum letzten Mal die Möglichkeit in diesem Jahr durch das vom Künstler Matthias Friedrich Mücke gestaltete „Tor zur Provinz“ zu schreiten, über den gelben Teppich zu wandeln, um im zum Kino umgewandelten Plenarsaal des Paul-Wunderlich-Hauses Kurz-, Dokumentar- und Animationsfilme auf der Leinwand zu bestaunen. Organisationsleiter Sascha Leeske zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Ablauf des diesjährigen Filmfestivals. Die Planung und Durchführung eines Filmfestivals ist ein organisatorisches Großprojekt. Das meiste davon bekommt der Besucher gar nicht mit. Vieles läuft im Vorfeld oder während des Festivalbetriebes, jedoch im Hintergrund ab. Dabei sind es nicht nur technische oder logistische Hürden, welche man als Organisator bewältigen muss. Die Preisverleihung fand bei ausverkauftem Saal statt. Für die musikalische Untermalung während der Verleihung sowie später während des Abschlussfestes sorgte die Band „Csókolom“. Insgesamt wurden 7 Preise vergeben. Darunter der mit 4000 Euro dotierte Jurypreis Dokumentarfilm lang, das „e“, welcher vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg gestiftet wird. Der begehrte Preis wurde an die belgisch-bolivianische Koproduktion „When the bull cried“ von Karen Vàzquez verliehen. Der Publikumspreis Dokumentarfilm lang, welcher vom Bürgermeister der Stadt Eberswalde gestiftet wird und mit 1000 Euro dotiert ist, ging an den ergreifenden Film „Mama Colonel“ aus der Demokratischen Republik Kongo. Seit dem letzten Jahr stiftet die Hochschule für nachhaltige Entwicklung den Sonderpreis „Der Stachel“. Der Preis soll den interessantesten filmischen Beitrag zum Nachhaltigkeitsdiskurs ehren. In diesem Jahr ging er an den deutsch-vietnameischen Film „Farewell Halong“ von Duc Ngo Ngoc. Der Regisseur bedankte sich mit einer Videobotschaft bei Jury und Publikum. Egal ob Kurz-, Dokumentations- oder Animationsfilm, durch alle Preisträgerfilme zieht sich in gewisser Weise eine inhaltliche rote Linie. Die Festivalsaison 2018 ist vorüber! Aber nach der Provinziale ist vor der Provinziale. Im Hintergrund beginnen bald schon wieder die Vorbereitungen für das kommende Jahr.

Kamera: Sebastian Gößl

Bericht/Schnitt: Florian Beyer

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