Nachrichten - Kunst & Kultur

Besucher trotzten Wetterkapriolen – Weihnachtsmarkt gelobt - Entwicklung angedacht

Am Dorfanger eingestimmt, trotz Regen

Datum: 10.12.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Petershagen (sd). Nicht nur für die Grundschule, den Kinderbauernhof, die Mitglieder des Angerscheunenvereins, Madels Dorfsaal und den jüngsten Verein „Dorfleben 18“ ist der Weihnachtsmarkt rund um den Anger ein jährlicher Höhepunkt. Bürgermeister Marco Rutter denkt über einen Ausbau des Angebots nach. Stilecht mit Kutsche und Weihnachtsmann ließ sich Marco Rutter zu seinem ersten Weihnachtsmarkt am Petershagener Dorfanger als Bürgermeister vorfahren. Doch bevor der Stollen angeschnitten und gegen Spenden verteilt wurde, stimmten er und die zahlreichen Besucher vor der Angerscheune einige Weihnachtslieder an. Einsetzender Regen ließ alle nur dichter unter dem vorsorglich aufgestellten Zelt zusammenrücken. Fast entstand der Eindruck, es würde noch stärker gegen das Wetter angesungen werden. Begleitet auf dem Akkordeon hatten alle eigens ein Textheft bekommen. „Zu Weihnachten gemeinsam singen ist viel wert“, findet auch Rosemarie Opitz und fügt hinzu, dass gleich sechs Stücke intoniert wurden und nicht „nur ein oder zwei“. Es sei alles „schön geworden am Anger“ und die Gemeinde habe einen „stattlichen Dorfkern“, führt Rosemarie Opitz aus. Damit spricht die Petershagnerin sicherlich vielen aus der Seele. Anschließend schritten Marco Rutter und der Weihnachtsmann, unterstützt von Bernd Fröhlich vom Angerscheunenverein zum Stollenanschnitt. Insgesamt zwei große Mohn- und einen Rosinenstollen gab es traditionell von der Bäckerei Noebe. Binnen etwa 20 Minuten waren alle drei restlos vergriffen. Rutter deutete anschließend an, den Dorfanger weiterentwickeln zu wollen. „Ich kann mir vorstellen, dass die Gemeinde noch ein paar Stände und Hütten kauft, sodass wir den Markt bis um die Angerscheune und zum Dorfsaal vervollständigen. So können mehr Vereine und Anbieter eingebunden und Synergien besser genutzt werden“, blickt Rutter in eine mögliche Zukunft. Insgesamt solle der Dorfanger im nächsten Jahr stärker zu einem kulturellen Zentrum im Ort weiterentwickelt werden. Konzepte und Ideen, die nicht nur vom Angerscheunenverein und der Kirche befürwortet und unterstützt werden. Derweil beeindruckten die Klassen der Grundschule Petershagen mit ihrem umfangreichen Programm, dass von Kindern der Musikschule „Fröhlich ergänzt und unterstützt wurde. Eltern betreuten die Stände.

BU: Bevor es zum Stollenanschnitt vor der Angerscheune ging, wurden zunächst gemeinsam mehrere Weihnachtslieder angestimmt.     Foto: BAB/sd

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