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Steuerentlastungen und Fahrverbote

Neuerungen 2019

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Beitrag: Neuerungen 2019

Datum: 03.01.2019
Rubrik: Gesellschaft

Das neue Jahr hat begonnen und mit ihm treten auch eine ganze Menge neuer Reformen und Gesetze in Kraft. Neben Finanz- und Steuerentlastungen sollen auch die steigenden Mietpreise gebremst werden. Eine kleine Übersicht der Änderungen haben wir für Sie zusammentragen:

1. Steuerliche Entlastungen Insbesondere junge Familien sollen durch ein Entlastungspaket von 9,8 Milliarden Euro stärker unterstützt werden. Der steuerliche Kindesfreibetrag wird von 7.428 auf 7620 Euro erhöht.

2. Mütterrente Die Mütterrente soll pro, vor dem Jahr 1992 geborenen Kind, um 16,02 Euro brutto in Westdeutschland und 15,35 Euro im Osten der Republik erhöht werden.

3. Kindergeld Auch das Kindergeld wird ab Juli dieses Jahres um 10 Euro steigen. Für eine Familie mit einem Bruttojahresgehalt von 60.000 Euro bedeutet das 251 Euro mehr im Jahr.

4. Arbeitslosen-/Pflegeversicherung Während der Pflegebeitrag zum Jahreswechsel um 0,5 Punkte steigen wird, wird der Arbeitslosenbeitrag um 0,5 Punkte gesenkt.

5. Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen Entlastung gibt es auch für die 56 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Arbeitgeber müssen nun wieder die Hälfte des gesamten Beitrages zahlen. Arbeitnehmer und Rentner sparen so 6,9 Milliarden Euro im Jahr.

6. Mindestlohn Von 8,84 Brutto steigt der Mindestlohn zum Jahreswechsel auf 9,19 Euro je tatsächlich geleisteter Arbeitsstunde.

7. Hartz IV Der Regelsatz von Hartz IV steigt 2019 um 8 Euro pro Monat, also 424 Euro an. Auch für Kinder und Jugendliche steigt der Regelsatz um 5 bzw. 6 Euro.

8. Dieselfahrverbote Bisher ist nur Hamburg von Fahrverboten betroffen. In diesem Jahr drohen jedoch weitere Fahrverbote für Dieselfahrer. Betroffen sein könnten laut einer Auflistung des ADAC: Berlin, Bonn, Essen, Köln und Stuttgart.

9. Mieten Nach einer Modernisierung, darf die Miete künftig binnen 6 Jahren nur um maximal drei Euro pro Quadratmeter steigen. Außerdem haben Mieter nun auch das Recht zu erfahren, was der Vormieter gezahlt hat.

 

Bericht/Schnitt: Sebastian Gößl

Quelle: www.abendblatt.de

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