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Bauhofmitarbeiter sammeln 10 Kubikmeter „Silvestermüll“

Was von Silvester übrig bleibt

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Beitrag: Was von Silvester übrig bleibt

Datum: 03.01.2019
Rubrik: Gesellschaft

Das Silvesterfeuerwerk gehört zum Jahreswechsel einfach dazu. Ursprünglich sollte die Knallerei die bösen Geister vertreiben, heute drückt es eher die Vorfreude aufs neue Jahr aus.

Für die Mitarbeiter des Bauhofes Bernau ist das Feuerwerk eher kein Grund zur Freude. Für Sie bedeutet es, am Neujahrstag in aller Frühe, wenn der Rest der Republik noch seinen Rausch ausschläft,  mit den Aufräumarbeiten zu beginnen.

Dass in den Wohnvierteln mit Mehrfamilienhäusern mehr Silvesterhinterlassenschaften anzufinden sind bestätigt leider so manches Vorurteil. Und es hat auch ganz profane Gründe.

Dabei ist das Hinterlassen von Müll auf der Straße natürlich nicht zulässig, aber es ist natürlich nahezu unmöglich, die Müllverursacher ausfindig zu machen.

Beim Silvesterfeuerwerk gibt es aber immerhin einen Trend, der den Mitarbeitern des Bauhofes ihre Arbeit zumindest erleichtert.

Es ist aber beileibe nicht überall so, dass der Bauhof für die Versäumnisse der Bürger einspringen muss.

Das viel diskutierte Böllerverbot würde das alljährliche Müllproblem natürlich auch lösen.

Mit dem Zurücklassen von Feuerwerksmüll spielen seine Verursacher den Verfechtern des Böllerverbotes natürlich in die Hände. Eine breite Mehrheit der Bevölkerung spricht sich mittlerweile dafür aus. Dabei steht das Müllproblem nicht mal im Vordergrund.

Insgesamt werden die Aufräumarbeiten die ganze erste Januarwoche in Anspruch nehmen, bevor der Bauhof sich wieder seinen eigentlichen Aufgaben zuwenden kann.

 

 

 

Bericht, Kamera, Schnitt: Jan Mader

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