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Wachtelhaltung wird immer beliebter

Pflegeleicht, legefreudig und immer gut gelaunt

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Beitrag: Pflegeleicht, legefreudig und immer gut gelaunt

Datum: 08.01.2019
Rubrik: Gesellschaft

Schon im Alten Ägypten war die Wachtel ein geschätztes Tier, das sogar eine eigene Hieroglyphe bekam. Aufgrund ihres hohen Vorkommens wurde sie viel gejagt. In Deutschland, wo die Wachtel auch heimisch ist, darf die Wachtel nicht mehr gejagt werden, da ihr Bestand stark zurück gegangen ist.

Was viele nicht wissen: der kleinste europäische Hühnervogel gehört zu den Zugvögeln. Im Winter zieht es sie ins warme Afrika. Als Haustier gehalten, kann man ihrem Freiheitsdrang mit dem Stutzen der Flügel entgegenwirken.

Auch wenn sie den Winter lieber im warmen Süden verbringen, können sie auch hierzulande die kalte Jahreszeit gut überstehen.

Ebenso ihre Essgewohnheiten machen ihre Haltung einfach.

Dabei sind Wachteln keine reinen Vegetarier. Besondere Leckerbissen sind Mehl- und Regenwürmer, sowie Schnecken.

Äußerlich sind Wachteln sehr variantenreich. Es gibt unter anderem weiße, gesprenkelte und goldgesprenkelte. Ob die Wachteln männlich oder weiblich sind, lässt sich leicht am Kopf feststellen. Hennen haben meist ein weniger markantes und prachtvolleres  Gefieder am Kopf als die Hähne.

Ein weiterer Indikator des Geschlechtes ist der breite braune Kragen am Hals der Hähne, der bei den Hennen sehr viel schmaler ist. Bei dunklen Farbschlägen kann man deshalb das Geschlecht der Wachtel nicht am Gefieder feststellen.

Noch vielfältiger als die Wachteln selbst sind ihre Eier.

Bei guten Lichtverhältnissen mit 12-16 Stunden Tageslicht legt eine Henne ein Ei pro Tag.

Das Besondere an Wachteleiern ist, dass sie nicht schlecht werden, sondern höchstens eintrocknen.

Außerdem können sich in ihnen keine Salmonellen bilden.

Ein weiterer Vorteil von Wachteleiern ist ihr geringer Cholesteringehalt, so dass auch der Verzehr von größeren Mengen kein Gesundheitsrisiko darstellt.

Jedoch sind die Eier so klein, dass man fünf von ihnen essen müsste, um auf die Menge eines Hühnereis zu kommen.

Diese lebensfreudigen und niedlichen Vögel können, wenn sie an Menschen gewöhnt sind sehr zutraulich werden und mit Übung sogar handzahm. Aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit und ihres freundlichen Wesens erfreut sich ihre Haltung immer größerer Beliebtheit.

 

 

Bericht, Kamera, Schnitt: Lotte Rieffel, Jan Mader

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