Nachrichten - Kunst & Kultur

Vielerorts wieder Sternsinger unterwegs – Sammeln für Kinder mit Behinderung – Projekt in Peru

Generationenweise helfen Kinder Kindern

Datum: 18.02.2019
Rubrik: Kunst & Kultur

Rüdersdorf (sd). Alljährlich um den Tag der Heiligen drei Könige herum, suchen vielerorts Sternsinger Einrichtungen und Institutionen auf. Dieses Jahr wird für ein Projekt für Kinder mit Behinderung in Peru gesammelt. Auch im Rathaus Rüdersdorf machten die Sternsinger Halt. Mit Weihrauch und Gesängen sowie Erklärungen zu ihrem Ziel machten sie auf sich aufmerksam. Etwa 20 Mitarbeiter der Verwaltung verfolgten das Gastspiel im Treppenhaus. „Es ist eine tolle Tradition und bewundernswert, dass die Kinder sich immer wieder Zeit nehmen, um für andere Kidner auf der ganzen Welt zu sammeln“, so Bürgermeister André Schaller nach dem kleinen Programm. Hannah Jagiela aus Hennickendorf gehörte das erste Mal zu dem kostümierten und singenden Trupp und ist begeistert: „Es macht Spaß und wir tun Gutes“, so die Drittklässlerin. Im evangelischen Pfarrhaus, der Immanuel-Klinik, dem Theresienheim Schöneiche, der Sparkassen-Filiale am Markt, bei der Caritas und dem Seniorenheim waren weitere Anlaufstellen. „Wir wollen die Ferienzeit nutzen und sind deshalb noch vor dem 6. Januar unterwegs“, so Carola Dudziak von der katholischen Gemeinde „Heilige Familie Rüdersdorf“, die bereits seit Jahren mit den Kindern unterwegs ist. Neben solchen öffentlichen Auftritten wird auch an Haustüren gesammelt. Die Sternsinger warben dafür, die Herzen zu öffnen und etwas für Kinder in aller Welt, die Zukunft, zu tun. In diesem Jahr liegt das Augenmerk bei Kindern mit Behinderung. Insbesondere in der peruanischen Hauptstadt Lima ist die Lage der Kinder und Jugendlichen sehr schlecht. Dort soll ein großes Projekt unterstützt werden, das Kindern und Jugendlichen die Arbeit in Werkstätten und soziale Teilhabe ermögliche, die ihnen sonst wohl verwährt bliebe. Gleichzeitig sei es nur ein Projekt von vielen, mit dessen Unterstützung darauf aufmerksam gemacht werden soll, wie mit eingeschränkten Menschen umgegangen wird. Besonders Kinder leiden in vielen Teilen der Welt unter Behinderungen und werden aufgrund dessen oftmals stärker ausgegrenzt. Dabei können alle Teil der Gesellschaft sein. Anschließend wurde über der Tür von André Schallers Büro der Segen „20C+M+B19“ angebracht. Das steht für Christus Mansionem Benedicat, Christus segne dieses Haus. Schon seit 16 Jahren gibt es diese Tradition. „Es ist fantastisch, dass immer wieder neue Kinder dabei sind. Seit Generationen helfen sie so anderen“, so André Schaller.

BU: Mit reichlich Weihrauch und Liedern kamen die Sternsinger auch in das Rüdersdorfer Rathaus, brachten einen Segen und sammelten Spenden.      Foto: BAB/sd

 

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