Nachrichten - Politik & Wirtschaft

Minister Christian Görke auf Stippvisite im Finanzamt Strausberg – Notwendige Veränderungen

Digitalisierung bis Nachwuchs als „Goldstaub“

Datum: 10.01.2019

Strausberg (sd). Digitalisierung, Nachwuchssicherung und aktuelle Baumaßnahmen waren einige Themen des Besuches von Brandenburgs Finanzminister. Das Strausberger Finanzamt ist eines der leistungsfähigsten des Landes. Mit ihrem obersten Dienstherren, Minister Görke, konnten Mitarbeiter des Finanzamtes beim Rundgang mit Vorsteher Jörg Rolfes auch direkt ins Gespräch kommen. Schon seit Oktober wird an neuen barrierefreien Zugängen gearbeitet. Die Service- und Informationsstelle (SIS) wird neu gestaltet, demnächst folgen Sicherheitstüren und erstmals ein außen liegender Sonnenschutz. „Um Leistungsfähigkeit und tadellosen Service sicherstellen können, müssen die Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter passen“, so Christian Görke. Bis Ende des Frühjahrs sollen indes die meisten Baumaßnahmen abgeschlossen sein, ergänzt Finanzamtsvorsteher Jörg Rolfes. Während Rolfes die Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen und Firmen lobt, wobei die Beeinträchtigungen des laufenden Betriebes so gering wie möglich bleiben, erinnert Görke an über 300.000 Euro, die hier investiert werden. Mit einem Durchschnittsalter der rund 200 Beschäftigten von 45 Jahren ist das Strausberger Finanzamt auch eines der jüngsten. „Diese Maßnahmen dienen natürlich auch dazu, die Attraktivität der Berufe in der Finanzwirtschaft zu steigern. Nachwuchs ist unser Goldstaub“, so Görke. Aktuell sind am Standort 22 Auszubildende beschäftigt. Diese Zahl soll noch auf 28 erhöht werden. Egal ob mittlerer oder gehobener Dienst, die Azubis können in ganz Brandenburg arbeiten, wobei Standortwünsche so gut wie möglich berücksichtigt würden. Die Fachhochschule befindet sich in Königs Wusterhausen. Weiterhin lobte Görke die schnelle und hohe Bearbeitungsquote des Strausberger Amtes. Vor allem bei den Einkommenssteuererklärungen gehe es so schnell wie kaum woanders in Brandenburg. 70 Prozent der Steuererklärungen würden bereits digital per ELSTER gemacht, was sowohl Mitarbeitern als Bürgern Zeit und Aufwand spare. Hier solle in nächster Zeit noch mehr bewegt und getan werden, um die Digitalisierung voranzubringen. Für 2018 rechnet die Finanzverwaltung mit einem Steueraufkommen von etwa 740 Millionen Euro, das den Wert von 680 Millionen Euro aus 2017 nochmals übertrifft. Gelder, mit denen natürlich auch viele Vorhaben der aktuellen und neuen Landesregierung finanziert werden sollen.

BU: Gespräch mit Mitarbeitern: Jörg Rolfes (links) und Christian Görke mit Bettina Sonntag (Mitte) vom Bereich Haushalt.    Foto: BAB/sd

Zum ODF-Beitrag: https://www.odf-tv.de/mediathek/31690/Finanzminister_besucht_Finanzamt.html

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