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Bernau hat eine neue Integrationsstelle bekommen

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Beitrag: Alle sind willkommen

Datum: 05.02.2019

Die  Integrationsstelle in Bernau ist ein im Dezember 2018 gestartetes Projekt, welches im Rahmen des EU geförderten Projekts „Vielfalt als Chance“ läuft.

Die Beratung bezieht sich vorrangig auf die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten in Bernau aber auch auf alltägliche Themen, wie Wohnen, Familie und Gesundheit.

Aufgrund der Diversität des dreiköpfigen Teams kann die Beratung in verschiedenen Sprachen angeboten werden, wie Englisch, Französisch, Arabisch und Spanisch.

Hier finden  arbeitsuchende Geflüchtete zum Beispiel Unterstützung bei der Verfassung des Lebenslaufs oder einer Bewerbung.

Unter anderem wird ihnen erklärt, wie man Abschlusszeugnisse in Deutschland anerkennen lassen kann und warum Zeugnisse wichtig für den Arbeitgeber sind.

Dabei müssen die Betroffenen keine Kürzung von Geldern befürchten, da die Integrationsstelle nur eine erste Anlaufstelle ist.

Die Stelle wird gut angenommen, viele haben den Weg zu ihnen gefunden sowohl Kooperations- und Netzwerkpartner, als auch Ratsuchende, die sich darüber freuen, dass jemand sich ihnen annimmt, ihren Fall Schritt für Schritt mit ihnen zusammen abarbeitet und sie dabei unterstützt.

Der aus Syrien kommende Marwan Meri wandte sich bei der Arbeitssuche an die Integrationsstelle Bernau. Mit ihrer Hilfe hat er einen Lebenslauf und eine Bewerbung geschrieben, mit der er sich jetzt um einen Arbeitsplatz bewirbt. Für seinen Sohn konnte das Team schon viel tun.

Für die Zukunft planen sie weiterhin Beratungen in ihrem Büro im Stadtgärtnerhaus im Stadtpark durchzuführen aber auch die Veranstaltung von Events um Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenzubringen sowie Informationsveranstaltungen um das Thema Arbeitsmarkt und Integration.

Desweiteren möchten die Mitarbeiter das Überganswohnheim für Flüchtlinge besuchen, und über unterschiedliche Themen informieren, wie die Ausfüllung von Dokumenten, den Ablauf von Bewerbungsgesprächen und vielem mehr, sodass die Geflüchteten mehr Sicherheit und Selbstvertrauen für das Leben in Deutschland bekommen.

In den knapp zwei Monaten seines Bestehens hat das Team schon viel erreicht. Sie haben  ein großes Netzwerk an Fachdiensten und Kooperationspartnern gesponnen und sind schon gespannt auf die zukünftige Zusammenarbeit.

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