Nachrichten - Vereinsleben

Mitglieder des Lions Club Strausberg streben Kooperation mit Umweltbildungsstätte an

Löwen unterstützen Dreieichen

Datum: 15.01.2019
Rubrik: Vereinsleben

Wilkendorf (sd). Die Umweltbildungsstätte in Dreieichen in Buckow ist inzwischen etablierte Größe und beliebtes Ziel. Doch um weiterhin so gute Arbeit leisten zu können, bedarf es starker Partner und Unterstützer, für die Dr. Charlotte Bergmann jüngst auch beim Lions Club geworben hat. In Dreieichen ist der Waschbär allgegenwärtig. Ob als Ausflugsziel für Klassenfahrten, Seminare und Weiterbildungen, Tagesfahrten oder Projekte – längst ist die Buckower Einrichtung bekannte Anlaufstelle. Um in vornehmlich ehrenamtlicher Arbeit weiterhin so ein breites Angebot bieten zu können und noch neue Akzente zu setzen, bedarf es jedoch Unterstützung. „Wir können Fördermittel beantragen und damit eine Menge bewegen, jedoch werden diese erstattet. Wir müssen das Geld also erst selbst aufbringen und bekommen es anschließend zurück“, erklärt Charlotte Bergmann. Seit fast 20 Jahren ist sie im Bereich Umweltbildung aktiv und leitet aktuell die Einrichtung in Dreieichen. Mitten in der Natur fernab von Handyempfang und ohne einige Annehmlichkeiten der Verstädterung, können Besucher so einen ganz anderen Blick auf sich und die Umwelt bekommen. Das sei gleichzeitig Ansinnen der Ehrenamtler. Wie umfassend das Angebot und die bislang gemachten Erfahrungen seien und was noch alles angedacht ist, stellte Dr. Bergmann in einem Vortrag vor. Zum ersten Clubabend der Strausberger Lions in Wilkendorf nutzte sie die Einladung und warb um Unterstützung. Dabei ist die Buckower Einrichtung keine Unbekannte: Bereits zuvor wurde das ambitionierte Projekt an unterschiedlichen Stellen unterstützt. „Wir benötigen jemand, der die Zwischenfinanzierung sichert“, bringt Charlotte Bergmann ihr Ansinnen auf den Punkt. Über die Gäste in Dreieichen werden zwar rund 220.000 Euro jährlich erwirtschaftet, doch fließe das Geld zum größten Teil wieder in die Arbeit zurück. Sei es Ausrüstung, Sanierung, Material, Reparaturmaßnahmen oder Aufwandsentschädigung für die Aktiven. „Wir benötigen auf Zeit häufig vier oder fünfstellige Summen“, so Bergmann weiter. Oft würden die Gelder in kürzester Zeit von verschiedenen Stellen und Personen, nicht selten auch aus Privatmitteln „zusammengekratzt“, um Maßnahmen umsetzen können. Ein oder mehrere Geldgeber für solche Fälle im Hintergrund zu haben, sei da eine enorme Entlastung und gebe zusätzlich Sicherheit. Zudem sei es nur eine kurzzeitige Leihgabe. Die Gelder würden schnellstmöglich zurückbezahlt, sobald die Förderung vom Land und anderen Stellen angekommen sei. Bereits zum Sponsoren-Sommerfest sei das Thema angesprochen worden und nun allen Mitgliedern des Clubs vorgestellt worden, fasste Präsident Henryk Thielemann nach dem Vortrag zusammen. „Es ist beeindruckend, wie sie praktisch aus nichts so eine Stätte geschaffen haben. Ich weiß aus meiner Familie, wie wichtig es ist, sich mit Natur und Umwelt abseits von Smartphone und Computer auseinanderzusetzen“, so Thielemann weiter. Insgesamt waren die Anwesenden voll des Lobs für den Einsatz und das Ansinnen. Eine intensivere Unterstützung und stetigeren Zusammenarbeit stehe wohl nichts im Wege, folgert Hardy Gudzinskis. „Es ist unglaublich wichtig, mehr für die Jugendarbeit zu tun. Das nimmt immer mehr an Bedeutung zu, vor allem in Bezug auf die Umweltbildung“, unterstreicht auch Peter Kruger. Der Abend klang in gemütlicher Runde bei zahlreichen interessanten und angeregten Gesprächen aus. Nach dem Essen folgte eine „gut gefüllte“ Tagesordnung, wie Henryk Thielemann ankündigte. Seit vielen Jahren setzen sich die Mitglieder des Lions Club in vielen Bereichen ein. Als Vertreter vieler gesellschaftlicher Bereiche, Ärzte, Anwälte, Selbstständige und andere mehr, ist es Ansinnen der Lions, der Gesellschaft zu dienen und zu helfen, damit andere vorankommen.

BU: Die Mitglieder des Lions Club Strausberg verfolgten den Vortrag über die Arbeit in Dreieichen gebannt und werden das Projekt künftig regelmäßiger unterstützen.      Foto: BAB/sd

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