Nachrichten - Kunst & Kultur

Gala des Theodor-Fontane-Gymnasiums: „Theo dreht auf“ im Jubiläumsjahr des bekannten Namenspatrons

Bunter Reigen zum Geburtstag

Datum: 17.02.2019
Rubrik: Kunst & Kultur

Strausberg (sd). Am 30. Dezember 2019 wäre Theodor Fontane 200 Jahre alt geworden, weshalb das ganze Jahr im Zeichen des berühmten Brandenburger Schriftstellers und Journalisten steht. Per Telefon reisten die Akteure des Fontane-Gymnasiums in ihrer Gala ins Jahr 1835 und holten den 16-jährigen Theo Fontane in die Gegenwart. Endlich 16, doch die Geburtstagsfeier des jugendlichen Theodor Fontane ist alles andere als spannend. Alle Jahre das gleiche Prozedere konstatiert Theo: Tanten kommen zu Besuch und stürzen sich bei Kaffee und Kuchen in ihre Erlebnisse und Ausführungen. Doch der junge Fontane möchte gern etwas unternehmen, statt nur zuhause bei Kaffeetafel und Musik zu sitzen. Da trifft es sich ganz gut, dass Chiara Pelz, Henriette Pauls und Felix Friebel zufällig per Zeitreisetelefon genau am 30. Dezember 1835 eintreffen. Bevor sie jedoch wieder in die Gegenwart zurückreisen, treffen sie auf Theo, gespielt von Eric Taubert, der sie begleitet. So die Rahmengeschichte von „Theo dreht auf“, der diesjährigen Gala des Strausberger Gymnasiums. Als Abschluss einer Projektwoche, in der sich die Schülerinnen und Schüler nach den Winterferien mit dem Leben und Schaffen Fontanes auseinandersetzten, wurde ein buntes Programm im Saal des Campus Strausberg Bundeswehr gezündet. Ob Gesangsdarbietungen, von Duo über Schülerband bis Chor, Tanzeinlagen, Sportliches und Akrobatik, Einspielfilme bis zu Suchaktionen nach dem Gast aus der Vergangenheit im Publikum – sowohl auf der Bühne als auch davor wurde viel geboten. Aus allen Klassenstufen fanden Beiträge Eingang in den etwas anderen Geburtstagsreigen für Theodor Fontane. Am Ende fühlte sich Theo immer wohler in der Gegenwart und „drehte“ bei einer abschließenden Tanzbattle nochmal so richtig auf. Natürlich fehlten auch Werke des berühmten Brandenburgers – egal ob gedichtet, gesungen oder gerappt – nicht in der diesjährigen Gala. Neben bekannten Interpretationen durch die Schülerinnen und Schüler waren viele selbstgeschriebene Texte und Lieder dabei. Neben Arbeitsgemeinschaften des Gymnasiums unterstützten auch Mitglieder von TeamGym und dem Tanztheater Strausberg das etwa zweistündige Programm. Mal lustig und dann wieder etwas ernster wurden Themen der jüngsten Generation beleuchtet. „Bei all den Problemen und Katastrophen der heutigen Zeit haben wir es doch im Grunde ganz gut“, konstatierten die Hauptfiguren abschließend. Schon als die Ideen zur Gala mit den letzten Sommerferien reiften, war klar, dass es keinen „alten und grauen Fontane“ geben sollte, ergänzt Andreas Jakob. Zusammen mit Anne Hochmuth entwickelte der Deutsch- und Geschichtslehrer die Idee zur Gala. Damit konnte Jakob bereits die zweite Jubiläumsgala nach 20 Jahren Fontane-Gymnasium mitgestalten. Ideen für die nächste Gala reifen indes bereits. Ein großer Dank gilt neben den zahlreichen Aktiven auf und hinter der Bühne den Unterstützern und Helfern sowie den Gastgebern der Bundeswehr. Catering, Einlasskontrolle, Aufzeichnung, Technik und das ganze drumherum des Abends wurde von Schülerinnen und Schülern gemanagt.

BU: Höhepunkt der Gala war ein Tanzwettbewerb zwischen der Gruppe des 16-jährigen Theodor Fontane und den Jugendlichen der heutigen Zeit. Wie Applaus und Reaktionen des Publikums bestätigen, wurde wieder eine tolle Gala des Fontane-Gymnasiums auf die Bühne gebracht.    Foto: BAB/sd

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