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Ein Blick hinter die Kulissen

Wie entsteht ODF – Der Tag?

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Beitrag: Wie entsteht ODF – Der Tag?

Datum: 20.02.2019
Rubrik: Gesellschaft

Vor wenigen Tagen haben wir unseren Kollegen aus Strausberg über die Schulter geschaut. Aber auch in der Eberswalder Redaktion wird jeden Tag fleißig gewerkelt, damit die Sendung „ODF - Der Tag“ pünktlich ausgestrahlt werden kann. Was so alles im Hintergrund passiert, davon können Sie sich nun ein Bild machen. 

 

Pünktlich um 9 Uhr startet im Eberswalder Studio der Tag für die Redakteure und Videojournalisten des ODFs. In der morgendlichen Besprechung erfahren alle Mitarbeiter ihren Tagesablauf und diskutieren über mögliche Termine, die anstehen könnten. Zu lange sollte das aber nicht dauern, denn es wartet ein straffer Zeitplan.

Im Schnittraum geht es auch sofort los. Hier wird ein Beitragstext verfasst und ein sogenannter Rohschnitt erstellt. Dabei wichtig: Der Ton muss nach EU-Norm ausgepegelt werden. Damit werden Lautheitsunterschiede im laufenden Programm vermieden.

Die Videojournalisten und Redakteure des Blitzes arbeiten eng zusammen und so werden die Nachrichten oft von den Blitz-Redakteuren verfasst. Dabei kann es auch vorkommen, dass kurz vorher noch wichtige Neuigkeiten in der Redaktion eintreffen.

Während in der Redaktion fleißig getippt wird, kommt es nicht selten vor, dass spontan ein Dreh reinkommt.

Doch Zeit für eine Pause bleibt nicht. Das Studio muss für die Nachrichten vorbereitet werden. Die Kameras werden umgestellt und das Licht überprüft.

Nach einem Zeichen aus der Regie wird mit der Aufzeichnung begonnen. Mittels eines Greenscreens werden im Nachhinein die Hintergründe geändert und Bilder eingefügt.

Fleißig geht es auch außerhalb des Studios weiter: Im Tonstudio. Hier werden die geschriebenen Texte vertont und zurechtgeschnitten.

Meist gegen Ende des Tages werden die Moderationen aufgenommen. Der Grund: Im Laufe des Tages fallen Themen weg oder kommen neu dazu.

Doch die Moderationen sind nicht das Schlusslicht eines Arbeitstages im ODF-Hauptstudio. Nun treffen die Beiträge aus den Außenstudios ein. Diese müssen abgenommen werden, um möglichen Fehlern vorzubeugen.

Sind die Moderationen schließlich geschnitten und alle Beiträge abgenommen, geht es noch einmal richtig los. Nun muss die Sendung zusammengebaut werden. In der sogenannten DISA, fügt man die einzelnen Clips zu einer kompletten Sendung zusammen.

Und schließlich geht auch ein langer Arbeitstag im Eberswalder ODF-Studio zu Ende.

 

Kamera: S. Gößl/F. Beyer/W. Zimmermann

Bericht/Schnitt: Sebastian Gößl

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