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Bernauer Briganten bereiten 22. Schwertkämpfertreffen am 10. März vor

Ritter, Musketiere und Ninja

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Beitrag: Ritter, Musketiere und Ninja

Datum: 01.03.2019
Rubrik: Vereinsleben

Bernau (fw). Die Bernauer Briganten gehen auch in diesem Jahr wieder auf eine Zeitreise und nehmen alle Interessierten mit. Am 10. März 2019 verwandelt sich die Bernauer Erich-Wünsch-Halle wieder in einen Schauplatz für Schwertkampfkunst. Zu sehen sind wilde Wikinger, stolze Ritter, tapfere Musketiere, verwegene Landsknechte, geheimnisvolle Ninja, edle Samurai, mystische Nihangs und noch viel mehr. Von 10 bis 17 Uhr können sich die Besucher nicht nur verschiedene Stile anschauen, sondern auch mit den angereisten Akteuren aus Deutschland, Europa und wenn alles gut geht auch Indien ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung ist für die ganze Familie gedacht.

Schon bei der Vorankündigung im Bernauer Henkerhaus wurde klar, wie breit gefächert das Teilnehmerfeld sein wird: Von germanischen Hilfstruppen, die für die Römer kämpften, über die Hussiten aus dem 15. Jahrhundert bis hin zu Kämpfer im 30-jährigen Krieg war alles vertreten. In den Kostümen steckten Bernd Eccarius und seine Mannen, unter ihnen wieder ein Gast aus Bayern, der die indische Kampfkunst Gatka zum Leben erweckt. So zeigen die kampfkunstinteressierten Herren nicht nur eine große zeitliche, sondern auch geographische Spanne. Besucher der Veranstaltung können sich auf Kampfkunst aus China, Indien, Japan und den Philippinen sowie die deutsche, italienische, französische und spanische Fechtkunst freuen.

In diesem Jahr findet Schwertkämpfertreffen zum 22. Mal statt. Was einst als Vorbereitung für das Hussitenfest gedacht war, ist inzwischen zu einer eigenständigen Größe im Bernauer Veranstaltungskalender geworden. Auf die Frage, warum sich Bernd Eccarius Jahr für Jahr um das Treffen bemüht, sagte er: „Wir bieten etwas, das man in keinem Reisebüro bekommen kann: eine Zeitreise.“ Darüber hinaus sind der Spaß an der Sache, die Bewegung und das Ausbrechen aus dem Alltag große Motivationen für den Bernauer. Mike Wedding, der die Palette mit Kung-Fu-Stilen erweitert, ergänzte, dass auch der Erhalt der Kultur eine Rolle spiele.

Bisher sind 21 Gruppen und Vereine angekündigt, die acht asiatische und 13 europäische Formen der Kampfkunst zeigen werden. Dabei spielen auch die Waffen immer eine große Rolle. „Wir stellen aber nicht nur den Kampf dar, sondern erzählen dazu auch Geschichten“, so Eccarius. Damit werden auch historische Einblicke gewährt. Insgesamt haben sich rund 150 Leute angemeldet, die aus verschiedenen Ländern nach Bernau reisen. Sie tauschen sich in einem Workshop aus, der einen Tag vor der öffentlichen Veranstaltung stattfindet. Für den Anführer der Bernauer Briganten ist das besonders spannend: „Es ist ein spannender Blick über den Tellerrand um zu sehen, was andere machen.“ Neben den Kämpfen werden Musik, Tanz und Kinderunterhaltung geboten, so dass bei keinem Besucher Langeweile aufkommt.

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