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Heilung von den Bäumen

Birkensaft und Rindentee

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Beitrag: Birkensaft und Rindentee

Datum: 03.04.2019
Rubrik: Gesellschaft

Die heilsame Wirkung von verschiedenen Kräutern ist schon den ersten Menschen bekannt gewesen, über die Jahrtausende ist aber immer mehr Wissen darum verloren gegangen. Heute kennen die meisten neben Kamille und Salbei nur noch eine Hand voll Pflanzen die heilende Wirkung haben. Am Habondia-Hof bei Müncheberg möchte man diese Naturheilkunde wieder weiter fördern. Birte Böhnisch zeigt, wie man Birkensaft erntet. Jetzt zu dieser Jahreszeit ziehen die Bäume Saft, das hält aber nur wenige Wochen an, wenn man also diese leicht süßliche und intensiv schmeckende Flüssigkeit abzapfen möchte, sollte man das Frühjahr nutzen. Etwa einen Liter gibt ein Baum pro Tag ab, dabei nimmt die Birke keinen Schaden, nur wenn man mehr abzapfen möchte, wäre das ungesund für den Baum. Birte Böhnisch sucht sich immer eine andere Birke, um sie nach der Saft-Ernte mehrere Jahre zu schonen. Wofür diese Flüssigkeit erfahre Seminarteilnehmer des Habondia-Hofes bei Kräuter-Spaziergängen. Seit mehr als 20 Jahre beschäftigt sich Birte Böhnisch mit der Heilwirkung verschiedener Pflanzen und gibt ihr Wissen bei Seminaren weiter. Anfangs befasste sie sich noch mit den eher herkömmlichen Kräutern die in Bodennähe wachsen, bis sie auf noch viel größere Heilpflanzen aufmerksam gemacht wurde. Doch nicht nur der Saft von Birken ist gesundes Produkt, dass uns die Bäume geben können. Auch aus Rinden oder jungen Trieben lassen sich Produkte herstellen, die dem Menschen guttun. Auf dem Hambondia-Hof bei Müncheberg finden regelmäßig Kurse statt, die über verschiede Naturheilverfahren und die Arbeit mit Naturprodukten informieren.

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