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PurPur-Festival im Forstbotanischen Garten

Zwischen Rot und Blau

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Beitrag: Zwischen Rot und Blau

Datum: 25.07.2019
Rubrik: Kunst & Kultur

Der Forstbotanische Garten lädt geradezu dazu ein, einmal die Seele baumeln zu lassen und sich zu entspannen. Seit Sonntagabend findet hier außerdem noch das PurPur-Festival statt. Das Fest lockt jedes Jahr erneut zahlreiche Musik- und Filmfreunde an, so auch in diesem Jahr.

PurPur blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das Begegnungszentrum „Wege zur Gewaltfreiheit e.V.“ hat schon vor ca. 27 Jahren mit dem Garagensommer in der Eisenbahnstraße den Grundstein gelegt. Bis heute ist der Verein der Veranstalter des Musik- und Filmevents. Damals noch als rein musikalische Veranstaltung konzipiert, hat der Garagensommer eine Vielfalt an Genres vereint, getragen von einem weltmusikalischen Zusammenhang.

2007 gesellten sich zu den Konzerten auch die Filmabende, die in diesem Jahr das Herzstück des Festivals bilden. 4 Filme werden in diesem Jahr gezeigt, unter seichte Unterhaltung fiel davon keiner. 2018 waren die Filme durch das Thema Entschleunigung geprägt, in diesem Jahr hat man sich für eine offenere Form ohne Leitmotiv entschieden. Gedanken zur Gruppierung hat man sich aber doch gemacht. Der erste Film „Paterson“ handelt von dem gleichnamigen dichtenden Busfahrer, am zweiten Abend wurde in „Gundermann“ die Geschichte des singenden Baggerfahrers Gerhard Gundermann erzählt.

Der zweite Filmblock behandelt schwere Schicksale und wie die Betroffenen mit diesen umgehen. Harter Tobak, gleichzeitig aber auch herausragende Filme der jüngeren Zeit. Um die Stimmung zum Abschluss wieder aufzulockern, wird am Freitagabend die Band „Yellow umbrella“ auf der Bühne im Forstbotanischen Garten stehen.

Für die Filmabende kann man sich nur an der Abendkasse Karten kaufen, für das Abschlusskonzert gibt es Tickets in der Touristinformation, online unter www.mescal.de oder ebenfalls an der Abendkasse.

Bericht/Schnitt: Wilhelm Zimmermann  

Kamera: Florian Beyer, Sebastian Gößl

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