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Susanna Karawanskij zu Besuch im Barnim

Altwerden in Brandenburg

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Beitrag: Altwerden in Brandenburg

Datum: 29.07.2019

Um Probleme zu beheben, muss man sie zuerst einmal kennen. In der Politik funktioniert das am besten im direkten Gespräch mit den Bürgern. Seit Ende letzter Woche ist Brandenburgs Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Susanna Karawanskij, auf einer Tour durch den Barnim. Hier besucht sie verschiedene Einrichtungen, deren Wirken unter ihren Zuständigkeitsbereich fällt oder spricht mit Menschen, für die sie sich in ihrem Aufgabenbereich einsetzt. In der Schorfheide besuchte sie am Freitag beispielsweise die Bildungseinrichtung  Buckow. Dort sprach sie mit Männern und Frauen, die bereits in Rente sind. Thema der Gesprächsrunde war das Altwerden in Brandenburg und damit einhergehende Probleme oder auch bereits geplante Projekte. Für einen gelungenen Einstieg sorgte die Theatertherapeutin Cathrin Clift mit einer Kabarett-Nummer, die schon im Vorraus anriss, was im Anschluss besprochen werden sollte. Danach teilten sich die Anwesenden in sogenannte Murmel-Gruppen auf. In diesen tauschten sie sich über verschiedene Themen aus und gingen gezielt auf Problemsuche. Dabei trugen die Teilnehmer schnell eine lange Liste von Problemen zusammen. Während der Gruppengespräche setzte sich die Ministerin bereits dazu, um direkt von den Bürgern hören zu können, wo der Schuh drückt. Beim anschließenden Vorstellen der Ergebnisse wurden zahlreiche Missstände aufgezählt. Von Problemen des Komforts wie beispielsweise fehlenden Sitzmöglichkeiten an Bushaltestellen bis zu teilweise existenziellen Problemen wie mangelnden Kapazitäten in der Pflege oder einer zu geringen Rente trotz jahrelanger Arbeit, kam alles auf. In ihrem Resümee ging sie auf diese Punkte ein und berichtete von Fortschritten oder Plänen, diese Themen im Bundestag anzugehen. Sie machte aber auch klar, dass die Probleme größenteils alles andere als Lappalien sind und eine Änderung oder gar eine Besserung sich nicht in wenigen Tagen einstellen wird.

Bericht/Kamera/Schnitt: Wilhelm Zimmermann

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