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Nebelpardermädchen im Wildkatzenzentrum getauft

Der jüngste Zuchterfolg

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Beitrag: Der jüngste Zuchterfolg

Datum: 28.08.2019
Rubrik: Gesellschaft

Im Wildkatzenzentrum Felidae gab es heute etwas zu feiern.

Ein sechs Monate altes Nebelpardermädchen wurde von der Landtagsabgeordneten Britta Müller auf den Namen Batani getauft.

Zoochef Renato Rafael hatte sichtlich Freude daran, das agile Katzenkind bei der Taufe zu halten.

Mit seiner Verbündeten Britta Müller stieß er auf die Zukunft der kleinen Katze und ihrer Artgenossen an. Nur mit der Unterstützung der Öffentlichkeit sind die Zuchterfolge des Wildkatzenzentrums überhaupt möglich.

So wurde nicht nur die Taufe, sondern auch das gemeinsam Erreichte gefeiert.

Obwohl die Tiger schon wegen ihrer imposanten Erscheinung ein Publikumsmagnet sind, ging es heute natürlich um Nebelpardermädchen Batani und ihre Artgenossen. Genau wie viele andere Großkatzen im Wildkatzenzentrum gehören auch sie zu den vom Aussterben bedrohten Wildtieren. Heimisch ist der Nebelparder im Südosten Asiens. Wegen seines Fells wurde er stark bejagt und wird auch heute noch von Wilderern verfolgt, so dass sein Bestand stark dezimiert wurde. Die Hauptbedrohung für den Nebelparder geht aber von der Zerstörung der Regenwälder aus, seinem natürlichen Lebensraum.

Insofern leistet das Wildkatzenzentrum einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.

Das Wildkatzenzentrum in Tempelfelde hat mit die größte Vielfalt an Wildkatzen in Europa und beteiligt sich erfolgreich an Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen.

Diese touristische Attraktion mitten im Barnim zieht mittlerweile Besucher aus der ganzen Welt an.

Sie kommen aus ganz Europa, aber auch Australien oder Japan nach Tempelfelde, um das Wildkatzenzentrum zu besuchen.

 

 

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