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Galerie Bernau feiert 30-jähriges Jubiläum

„Im Spannungsfeld von Regionalität und Globalität“

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Beitrag: „Im Spannungsfeld von Regionalität und Globalität“

Datum: 12.09.2019
Rubrik: Kunst & Kultur

Es war eine Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs, in welcher die Geschichte der Galerie Bernau begann. Eröffnet am 6. September 1989, in einem Staat, den es heute gar nicht mehr gibt, kann die Galerie auf eine dreißigjährige Erfolgsgeschichte mit Höhen und Tiefen zurückblicken. Kürzlich wurde ihr Jubiläum gefeiert. In ihren Anfangsjahren sollte die Galerie vor allem einen Ausstellungsraum für regionale Künstler aus Bernau und Umgebung bieten, heute kann man auf ein beeindruckendes Portfolio von fast 350 Künstlerinnen und Künstlern in über 200 Ausstellungen zurückblicken. Doch auch hier war, wie so oft im Leben, aller Anfang schwer.

„Die Galerie steht im Spannungsfeld von Regionalität und Globalität. Ihr ist aufgetragen, Zeitphänomene sinnlich greifbar zu machen.“ So formulierte es einst die langjährige Galerieleiterin Dr. Gunda Ihlow. Ein Zitat, das auch die Vorsitzende des städtischen Ausschusses für Kultur und Soziales, Dagmar Enkelmann in ihrer Festrede aufgriff. In Brandenburg nimmt die Galerie Bernau eine Sonderstellung ein. Sie ist die letzte nicht-kommerzielle Galerie, die zu DDR-Zeiten in einer Kreisstadt gegründet wurde. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten stellte sich auch die neue Galerieleiterin Frederiek Weda vor, die Niederländerin ist Kunstwissenschaftlerin und absolvierte zuletzt ein Volontariat beim Goldrausch Künstlerinnenprojekt.

Die Galerie Bernau kann auf ein vielfältiges Ausstellungsprogramm zurückblicken. Aktuell beschäftigt man sich mit dem 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum.

„Die GALERIE BERNAU stellt ihre Tätigkeit in den Dienst der Öffentlichkeit, mit dem Ziel der Förderung des künstlerisch-geistigen Austauschs durch Vernetzung und Angebote an den Gemeindebedarf.“, so ist es auf der Website der Galerie nachzulesen. Dieses Angebot nehmen jährlich über 10 000 Besucherinnen und Besucher wahr. Es scheint also, dass im Stadtkern von Bernau auch in den kommenden 30 Jahren noch Kunst und Kultur von sich reden machen werden.

Kamera: Andreas Klug

Bericht/Schnitt: Florian Beyer

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