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Erhaltung des Waldes stellt Waldbesitzer vor hohe Herausforderungen

Wald zukunftsfähig gestalten

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Beitrag: Wald zukunftsfähig gestalten

Datum: 24.10.2019
Rubrik: Gesellschaft

Der Wald ist einer der hauptleidtragenden des Klimawandels. Die heißen Sommer der vergangenen Jahre und die enorme Trockenheit durch den ausgebliebenen Regen haben besonders den Wäldern in Brandenburg stark zugesetzt. Die Trockenschäden sind kaum zu übersehen. Die Kronen der Fichten sind braun und fast ohne Nadel.

Der Borkenkäfer ist über die geschwächten Bäume hergefallen und hat sein zerstörerisches Werk fast vollendet.

Mit einer naturgemäßen Waldwirtschaft kann die Biodiversität erhöht werden, was sowohl der Verjüngung des Waldes, als auch einer gesunden Entwicklung aller vorhandenen Lebensformen dient.

Mit den Waldbauliche Maßnahmen wird neben der Naturverjüngung von Laubholz auch Nadelholz neu gepflanzt oder ausgesäht. Die jungen Pflanzen sind allerdings schutzlos dem Wild ausgeliefert, welches diese Leckereien natürlich gern verbeißt.

Einen Wald zukunftsfähig zu entwickeln setzt natürlich forstwirtschaftliches Wissen und Erfahrung voraus. Vielen Waldbesitzern fehlt dieses Wissen allerdings, da sich durch Erbschaft zu Waldbesitzern von oft sehr kleinen Parzellen werden, für die eine Bewirtschaftung nicht lohnend ist. Einen Wald nicht zu bewirtschaften und sich selbst zu überlassen kann ihn aber auch gefährden.

Die Waldbesitzer stehen vor hohen Herausforderungen. Sie sollen den Wald fit machen für den Klimawandel und müssen dabei wirtschaftlich arbeiten, wobei das viele von Käfern angefressene Holz die Preise enorm gedrückt hat. Allein das Aufräumen der Wälder würde über 2 Milliarden Euro verschlingen. Eine Summe, die für die Waldbesitzer nicht zu stemmen ist.

Mit dem Binden von CO2 erbringt der Wald eine wichtige Leistung für das Ökosystem, die keinesfalls selbstverständlich ist, denn ein Wald macht sehr viel Arbeit.

Er muss aufwendig gepflegt und auf die Zukunft eingestellt werden, um nicht dem Klimawandel zum Opfer zu fallen. Dabei wäre er doch ein gutes Mittel, diesen aufzuhalten.

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