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Stiftung WaldWelten zieht positive Bilanz zu Projektarbeit

Perspektive Natur

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Beitrag: Perspektive Natur

Datum: 30.10.2019
Rubrik: Gesellschaft

Vieles hat sich bewegt, am alten Forstschreiberhaus in Eberswalde. Vier Jahre lang war es eines der Hauptwirkungsobjekte des Projektes „Perspektive Natur“, welches kürzlich endete. Dabei war der Name Programm, inwiefern erläutert Dr. Bernhard Götz Vizepräsident der Stiftung WaldWelten.

Das Leben verläuft nicht immer geradlinig. Manchmal bedarf es einer Person oder einer Institution, die einem einen neuen Blickwinkel oder besser eine neue Perspektive, zum Beispiel ins Grüne, eröffnet. Ralf Stelbrink war als umweltpädagogischer Ansprechpartner die ganze Zeit beim Projekt dabei. Er führte die Jugendlichen an den pragmatischen Teil von „Perspektive Natur“ heran.

Die Früchte dieser Arbeit kann man beispielsweise am historischen Forstschreiberhaus sehr gut sehen. Hier waren die Projektteilnehmenden in die Restaurierung und Sanierung der Fenster, des Dachs und des Vorbaus involviert. Auch im Inneren des Hauses ist noch sehr viel zu tun. Es waren jedoch nicht nur handwerkliche Aspekte, welche „Perspektive Natur“ hervorhob, auch ein fast schon sozialtherapeutischer Ansatz wird im Gespräch deutlich.

Zweck der Stiftung WaldWelten ist nach eigener Definition „die Förderung der waldbezogenen Wissenschaft und Klimafolgenforschung sowie die öffentliche Umweltbildung, die Förderung von waldbezogener Kunst und Kultur sowie des Naturschutzes. Klar, dass im Projekt auch diese Zielsetzung verfolgt wurde, möglich wurde das alles jedoch nur durch die finanzielle Unterstützung eines engagierten Partners.

Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung erläuterte in einer kurzen Stellungnahme vor Ort, dass die Verknüpfung sozialer Implikationen und das generelle Prinzip beider Stiftungen - die Bewahrung der Schöpfung - im Projekt „Perspektive Natur“ gelungen sei. Auch Dr. Bernhard Götz zog eine positive Bilanz und betonte, dass man viel gelernt habe und bereits neue Projekte plane.

Auch wenn das Projekt nun beendet ist, die Perspektive Natur bleibt für die Stiftung WaldWelten selbstredend erhalten. Forstwirtschaft und Umweltbildung werden zum Beispiel durch den Klimawandel vor große Herausforderungen gestellt. Dabei kann es sicher nicht schaden, den Blick für Neues offenzuhalten.

Kamera: Paul Remijnse

Bericht/Schnitt: Florian Beyer

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