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Feierstunde und Ausstellungseröffnung zu 30 Jahren Mauerfall in Panketal

Im Vakuum

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Beitrag: Im Vakuum

Datum: 11.11.2019
Rubrik: Gesellschaft

Mit der Ode an die Freunde aus der 9. Sinfonie Ludwig van Beethovens, dargeboten vom Panketaler Verein Künstbrücke, wurde vergangenen Samstag die Feierstunde zum 30jährigen Mauerfall-Jubiläum im Rathaus von Panketal eröffnet.

In seiner Rede betonte Bürgermeister Maximilian Wonke, dass der 9. November ein deutscher Tag zum Feiern und Gedenken zugleich sei. Der Fall der Mauer habe ein neues Zeitalter für ganz Deutschland und Europa eingeleitet. Es begann eine Zeit der Freude, aber auch der Ungewissheit und der Veränderung.

Aber auch heute, 30 Jahre nach Öffnung der Mauer, bestünden weiterhin Grenzen in den Köpfen der Menschen.

Es gebe Vorurteile von Wessis gegen Ossis und umgekehrt, sogar bei der jüngeren Generation. Und es existierten immer noch Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Eine Angleichung zwischen Ost und West sei auch nach drei Jahrzehnten nicht erreicht. Er wünsche sich, so Maximilian Wonke, dass die Grenzen und Unterschiede für die Generation seiner Kinder nicht mehr spürbar seien, sondern lediglich ein historischer Aspekt in der Geschichte Deutschlands und Europas.

Nach der Rede des Bürgermeisters folgte noch ein richtiger Gänsehaut-Moment, als nämlich die inoffizielle Hymne der Wende Wind Of Change von den Skorpions erklang. Diesmal in einer von Niels Templin bearbeiteten Fassung für Streicher und Klavier.

Im Anschluss wurde eine Ausstellung mit Fotografien von Andreas Klug eröffnet, dem es gelungen ist, das Vakuum, das zwischen November 1989 und 1990 in Ost-Berlin herrschte, mit seiner Kamera festzuhalten.

Die Ausstellung des Fotografen Andreas Klug kann noch zwei Wochen zu den Öffnungszeiten des Rathauses Panketal besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

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