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Der Eberswalder Marktplatz im Wandel der Zeiten

Herz der Waldstadt Teil 1

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Beitrag: Herz der Waldstadt Teil 1

Datum: 13.11.2019
Rubrik: Gesellschaft

Der Eberswalder Marktplatz kann heute in gewisser Weise, als das Herz der Waldstadt bezeichnet werden. Handel, Kultur und soziales Leben finden hier gleichermaßen und nebeneinander statt. Zu DDR-Zeiten sah dies jedoch noch anders aus, damals hieß der Markt „Platz der Freundschaft“, vom heutigen bunten Treiben fehlte jedoch noch jede Spur.

Die gesellschaftlichen Umbrüche der Wendezeit brachten sowohl Aufbruchstimmung als auch große Unwägbarkeiten mit sich. Weitreichende Entscheidungen mussten auf Grundlage teilweise unklarer Rechtslagen getroffen werden. Bis sich die sprichwörtlichen Mühlen langsam für den Marktplatz zu drehen begannen, gingen noch einige Jahre ins Land.

Das Projekt „Paul-Wunderlich-Haus“ war seinerzeit und ist noch immer eng verknüpft mit dem fortlaufenden Projekt „Stadtentwicklung“. Als offenes Verwaltungsgebäude einer neuen Generation, sollte es als energieeffizientes Gebäude auch als kulturelles und soziales Zentrum Symbolwert einnehmen und seine Umgebung architektonisch aufwerten.

Die enge Verzahnung aus Verwaltungsarbeit mit Nachhaltigkeitsanspruch und kulturellem Leben, wie man sie am Eberswalder Marktplatz und dem Paul-Wunderlich-Haus findet, dürfte wohl relativ einzigartig sein. Mitunter sind die kulturellen Angebote so bunt und zahlreich, dass man fast geneigt ist zu vergessen, dass die Rede eigentlich von einer Kreisverwaltung ist. Schon die Namensgebung verlief eher unkonventionell.

Kultur als identitätsstiftendes Mittel, Kulturinitiativen wie Guten-Morgen-Eberswalde oder auch das Stadtfest FinE sind untrennbar mit dem Marktplatz und der städtischen Entwicklung Eberswaldes verwoben. „Ein Marktplatz gehört den Bürgern“ und muss ein Ort für „Prozesse, Freude, Handel und Wandel“ sein, so Bodo Ihrke. Wie das auf kultureller Ebene funktionieren kann, erfahren Sie im zweiten Teil unserer kurzen Geschichte rund um den Eberswalder Marktplatz.

Bericht/Kamera/Schnitt: Florian Beyer/Paul Remijnse

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