Nachrichten - Gesellschaft

Tag der Sicherheit zeigte vielfältige Aspekte und Ansatzpunkte

Über den Einbruchschutz hinaus

Datum: 18.11.2019
Rubrik: Gesellschaft

Hoppegarten (sd). Beim Tag der Sicherheit im Hoppegartener Gemeindesaal wurde ebenso deutlich, dass das Thema über den Einbruchschutz hinaus auch bis zu Blitzern, zum Brandschutz und Katastrophenfall reicht. Während erstmals auch die Freiwillige Feuerwehr vor Ort informierte, gab es einen BMX-Parcours, den die Birkensteiner Sicherheitspartner um Mario Brenn betreuten. Einer der Stammaussteller ist Dirk Prenzel, Geschäftsführer der Firma Amsico, der schon beim ersten Aufruf im Sommer seine Teilnahme zusicherte. Einen anderen Aspekt der Sicherheit demonstrierten die mobilen Blitzer-Anlagen, die ausführlich vorgestellt wurden. Verkehrssicherheit und notwenige Kontrollen gehören auch zu einem Tag der Sicherheit. Sowohl im Kfz- als auch Hausbereich kann eine Versicherung nach Einbruch und Diebstahl helfen, wie Kay-Uwe Arlt von der Feuersozietät weiß. Auch er ist von Anfang an beim Tag der Sicherheit dabei und beschreibt die Lage in den Gemeinden, was Einbrüche und Diebstähle angeht, als „entspannt“. Jedoch ergänzt er: „In Richtung polnische Grenze nehmen die Versicherungsfälle schnell zu.“ Vor allem auf die mechanische Sicherung setzt Dirk Prenzel, der ein umfassendes Sortiment der Firma Abus vorstellt. „Wenn schon die Sicherung der Fenster und Türen so gut ist, dass Einbrecher zu viel Zeit verlieren, lassen sie meist von sich aus ab“, erklärt Prenzel. Zudem bietet Abus als derzeit einziger Hersteller eine Magnetfeld-Technologie an, die schon auf kleinste Änderungen beispielsweise des Fensterspaltes reagiert und Alarm auslöst oder per Smartphone benachrichtigt. „Die Kombination aus Mechanik und Elektronik bewirkt, dass der Alarm schon ausgelöst wird, während das Fenster noch dem Einbruchversuch standhält. Dadurch werden Täter abgeschreckt und Schäden minimiert“, führt der geschäftsführende Gesellschafter von Amsico aus Hoppegarten aus. Zusätzlich gibt es noch Sicherheitskameras, die so „intelligent sind“, dass vorher eingestellte, sogenannte private Bereiche, in den Aufnahmen automatisch geschwärzt werden, was auch Ärger mit Nachbarn erspart. Für Gemeindebrandmeister Marius Venslauskas war es eine neue Erfahrung, beim Tag der Sicherheit zu sein. Er und seine Kollegen informierten über die Möglichkeiten von Rauchmeldern und dem Brandschutz daheim. „Umso besser die Leute schon selbst vorbereitet sind, umso schneller und effektiver können wir Retter eingreifen“, so Venslauskas. Abseits der Rauchmelder beleuchtete er auch ganz andere Notfälle: Stromausfälle und mögliche Katastrophen. „Die wenigsten sind tatsächlich auf längere Stromausfälle und die vielfältigen Folgen eingestellt“, stellt der Gemeindebrandmeister fest. Auch in Zeiten moderner Infrastruktur sind längere Stromausfälle möglich. Elektrizität sei die Achilles-Verse der heutigen Gesellschaft, ohne sie vieles nicht mehr funktionsfähig, sodass mit einem Notfall-Paket vorgesorgt werden sollte. Hierbei machte sich indes ein Generationen-Unterschied bemerkbar, haben doch vor allem Ältere noch oft kleine Notvorräte bereit, vor allem Jüngere aber nicht. „Wir wollen Denkanstöße liefern und mehr ins Bewusstsein rücken“, so Marius Venslauskas.

Nachdem anfangs Besucher etwas zurückhaltend waren, kamen ab der zweiten Hälfte des Veranstaltungsvormittags mehr Gäste in den Gemeindesaal. Foto:: BAB/sd

 

 

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